fbpx
bei Fragen können Sie sich gerne direkt über WhatsApp bei uns melden   +41 41 755 03 49

Gewichtsreduktion durch vegane Ernährung

Gewichtsreduktion
Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am Februar 11, 2021 in Blog Ernährung Gewichtsmanagement

Gewichtsreduktion durch vegane Ernährung

Immer mehr Menschen interessieren sich für vegane Ernährung. Sie ist zweifelsfrei gesund. Auch zur Gewichtsreduktion eignet sich vegane Ernährung ganz wunderbar. 

Wir erklären Ihnen, wie Sie mit veganer Ernährung erfolgreich und langfristig abnehmen

Was bedeutet vegan essen?

Vegane Ernährung bedeutet, dass man sich ausschließlich pflanzlich ernährt und auf sämtliche tierische Produkte wie Fleisch, Milchprodukte, Honig und auf Fisch verzichtet.

Diese Ernährungsform erfreut sich wachsender Beliebtheit. Sie wird als spezielle Form der vegetarischen – also fleischlosen – Ernährung angesehen.

Wer sich vegan ernährt, ist gleichzeitig dazu gezwungen, sich mit seinen Nahrungsmitteln auseinanderzusetzen und einen kritischen Blick auf die Zutatenliste zu werfen. Tierische Inhalte sind in überraschend vielen Produkten vertreten. Wussten Sie zum Beispiel, dass Bier und Fruchtsäfte sehr oft Gelatine beinhalten? 

Die gute Nachricht ist: Heutzutage gibt es fast für jedes Produkt einen schmackhaften, veganen Ersatz. Leider ist nur nicht jedes Ersatzprodukt kalorienärmer. Deshalb ist für alle, die vegan abnehmen möchten, oft besser, sich neue leckere Rezepte anzueignen, statt die alten in veganer Form zu kochen. 

Dennoch lassen sich die Chancen für erfolgreiches Abnehmen durch vegane Ernährung enorm steigern. Besonders, wenn reichlich unverarbeitete Zutaten verwendet werden, kann veganes Essen ein echter Abnehmbooster sein. 

Gewichtsreduktion: Warum nimmt man als Veganer ab?

Zahlreiche Studien konnten bereits zeigen, dass Veganer einen tendenziell niedrigeren Body-Mass-Index aufweisen als Nicht-Veganer. Eine fettarme, vegane Ernährung zieht im Gegensatz zu sämtlichen Diäten und den anderen Ernährungsformen die größten Fettverluste nach sich. 

Sich immer satt essen und trotzdem purzeln die Pfunde. Was klingt, als wäre es zu schön um wahr zu sein, ist mit einer veganen Ernährung ganz einfach. Dies liegt vor allem am hohen Anteil an Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse, die bei einer veganen Ernährung ganz automatisch ganz oben auf der Ernährungsliste stehen. All diese Lebensmittel sind von Natur aus reich an Ballaststoffen und Wasser. Deshalb sättigen sie lange und verhindern zudem Heißhungerattacken. Die enthaltenen komplexen Kohlenhydrate versorgen den Körper mit einer Extra-Portion Energie, sodass auch die typischen Müdigkeitsphasen nach dem Essen ausbleiben. 

Vegan abnehmen: Essen für den Gewichtsverlust

Wer durch vegane Ernährung abnehmen möchte, sollte am besten zu jeder Mahlzeit eine große Portion Gemüse essen. Zum einen füllt dieses den Magen gut, zum anderen enthält Gemüse viele Vitamine und Mineralstoffe, die besonders bei einer veganen Ernährung unerlässlich sind. Weil die bunten Alleskönner zudem nahe fettfrei und meist kohlenhydratarm sind, können Sie an dieser Stelle bedenkenlos zugreifen. 

Damit Sie genug Energie zu sich nehmen, setzen Sie am besten auf Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte. Haferflocken, frisches Vollkornbrot und Vollkornpasta eignet sich vorzüglich. Zu Hülsenfrüchten zählen sämtliche Bohnenarten, wie Soja- und Kidneybohnen. Bitte essen Sie diese aber nicht roh. Auch Erbsen und Linsen sind bei Veganern als Proteinlieferanten sehr beliebt. 

Wie Sie sehen, lassen sich bei einer veganen Ernährung köstliche und vielseitige Gerichte zaubern ohne zu veganen Ersatzprodukten, die oft sehr kalorienreich sind, greifen zu müssen. Legen Sie Ihren Fokus auf unverarbeitete Lebensmittel wie Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Nüsse und Samen. 

Gewichtsreduktion: Diese veganen Lebensmittel sollten Sie lieber verhindern

Wenn es Ihr Ziel ist abzunehmen, dann lassen Sie lieber die Finger von veganem Käse. Vielen fällt der Umstieg von einer fleischlastigen zu einer veganen Ernährung viel leichter, wenn sie ihre Lieblingszutaten substituieren. Veganer Käse aber hat es meistens wirklich in sich. Ein guter Kompromiss kann an dieser Stelle vegane Streichcreme sein. Alles, was aber zu einem Großteil aus Fetten, wie Kokosöl oder Palmöl, besteht, sollte eine Ausnahme darstellen.

Fleischersatz besteht jedoch meist aus Sojaprotein und ist in den meisten Fällen sehr figurfreundlich.

Ein echter Dickmacher in der veganen Ernährung kann neben dem Fett auch Zucker sein. Achten Sie beim Lesen des Etiketts also unbedingt auf die unterschiedlichen Bezeichnungen von Zucker, damit Sie nicht in eine unnötige Zuckerfalle tappen.

Mehr zum Thema Zucker haben wir an dieser Stelle geschrieben. 

Gewichtsverlust funktioniert mit veganer Ernährung ganz wunderbar

Eine vegane Ernährung eignet sich besonders gut zum Abnehmen. Sie ist allgemein sehr gesund. Vor einem Mangel brauchen Sie sich dabei nicht fürchten, wenn Sie sich vielseitig und abwechslungsreich ernähren. 

Dank des Verzehrs von vielen voluminösen und nährstoffreichen Lebensmitteln bleiben Sie lange satt und brauchen Ihre Kalorien nicht zählen. Die komplexen Kohlehydrate werden Sie zusätzlich noch in Sachen Konzentration unterstützen und Ihnen viel Energie für den Tag.

Essen Sie einfach bunt und abwechslungsreich, beziehen Sie komplexe Kohlenhydrate ein und vermeiden Sie so gut es geht Zucker, (vegane) Fertigprodukte und vegane Ersatzprodukte. Sie werden sehen, dass die Pfunde schnell wie von selbst purzeln, während Sie sich richtig satt essen. 

Kennen Sie schon unsere veganen Swiss-QUBE?

In unserem Sortiment finden Sie natürlich auch eine vegane Variante, die Ihnen als gesunder Snack zwischendurch oder als zuverlässiger Energielieferant vor dem Training zur Seite steht. 

Hier können Sie unseren veganen Swiss-QUBE bestellen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr 

Dr. Frank S.

Kommentar schreiben

„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner