Entzündung

Entzündung: Freund oder Feind?

Sicherlich hatte jeder schon einmal eine Entzündung. Dabei können Haut, Ohren, Blase, Lunge und eigentlich so gut wie jedes Organ betroffen sein. Doch wie kann es überhaupt zu einer Entzündung kommen? Wie erkenne ich eine solche und was passiert dabei in unserem Körper?

Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag, was Sie im Falle einer Entzündung tun sollten.

Was ist eine Entzündung?

Schwillt eine Wunde an, wird rot und fängt an richtig weh zu tun, dann könnte das auf eine Entzündung hindeuten. Ganz allgemein gesagt handelt es sich bei einer Entzündung um eine natürliche Reaktion des Körpers auf einen gewissen Reiz. Dieser könnte ein Krankheitserreger, aber auch ein Fremdkörper wie zum Beispiel der bekannte Splitter im Finger, sein.

Fachleute sprechen somit nicht erst von einer Entzündung, wenn eine Wunde mit Bakterien infiziert ist, eitert oder einfach nicht heilen will, sondern bereits dann, wenn unser Körper versucht, den schädlichen Reiz zu bekämpfen.

Was passiert bei einer Entzündung im Körper?

Kurz gesagt: Viele Dinge gleichzeitig. Je nachdem, welcher Körperteil betroffen ist und was der Auslöser für die Entzündung war, reagiert unser Körper. So wählt der Körper jeweils die Bausteine für die Schutzreaktion aus, die den Auslöser am besten beseitigen. Der ganz grundlegende Vorgang zur Bekämpfung einer Entzündung bleibt aber immer gleich:

1. Der Auslöser

  • Bakterien, Pilze oder Viren
  • Wunden wie Kratzer oder Schnitte
  • Fremdkörper wie Splitter
  • eingeatmete Stoffe etwa Asbest oder Pollen
  • innere Ursachen wie zum Beispiel zu viel Harnsäure bei Gicht, Fettablagerungen in den Blutgefässen oder Autoimmunerkrankungen
  • chemische oder physikalische Auslöser wie Säure, UV-Strahlung, Hitze oder Kälte

2. Unser Abwehrsystem erkennt den Auslöser

Gewisse Teile unseres Abwehrsystems sind dafür zuständig unterschiedliche Auslöser einer Entzündung zu erkennen. Tun sie das, begegnen sie diesem mit bestimmten Botenstoffen, die unser Immunsystem aktivieren.

3. Die Abwehrreaktion beginnt

Die genannten Botenstoffe des Immunsystems wirken auf unsere Organe und verschiedene Körperzellen. Dadurch wird die weiterführende Abwehrreaktion gesteuert.

Der Botenstoff Histamin zum Beispiel bewirkt, dass sich unsere Blutgefässe weiten. So kommt mehr Blut in die betroffenen Stellen (Schwellung, Erwärmung der Haut, erhöhtes Schmerzempfinden). Blut und die Abwehrzellen können so aus den feinen Blutgefässen direkt in das Gewebe zum Ort der Entzündung »wandern«.

4. Die Auslöser werden beseitigt

Eine komplexe Abwehrreaktion beginnt, um den Auslöser zu beseitigen. Bei einer Infektion durch Bakterien zum Beispiel versucht unser Körper, die Bakterien durch Abwehrzellen zu beseitigen. Sie sorgen dafür, dass die vom Auslöser beschädigten Zellen entfernt und Heilungsprozesse ausgelöst werden.

Merke: Entzündungen können zudem auf bestimmte Körperstellen begrenzt sein. Dann spricht man von einer lokalen Entzündungsreaktion. Es können aber auch mehrere Stellen oder sogar der ganze Körper von einer Entzündung betroffen sein. Ob und wie weit sich eine Entzündung ausbreitet, hängt vom Immunsystem des Körpers und dem Auslöser ab.

Die Ursachen einer Entzündung

Entzündungen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Häufig sind diese:

  • Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze,
  • äussere Verletzungen wie Wunden oder Fremdkörper,
  • die Einwirkung von Chemikalien oder Strahlung.

Oft haben jene Krankheiten, die zu einer Entzündung führen, die Endung -itis zum Beispiel:

  • Bronchitis: eine Entzündung der Bronchien
  • Dermatitis: eine entzündliche Hauterkrankung
  • Otitis media: eine Mittelohrentzündung
  • Zystitis: eine Blasenentzündung

Anzeichen einer Entzündung

Grundsätzlich gibt es 5 Hauptanzeichen einer Entzündung:

  • Rötung
  • Schwellung
  • Wärme
  • Schmerz
  • Der betroffene Körperteil funktioniert nicht mehr richtig.

Aber: Nicht immer treten alle Symptome auf. Manchmal verlaufen Entzündungen sogar vollkommen unauffällig und beschwerdefrei.

Wie bekomme ich Entzündungen aus dem Körper?

Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden. Zudem hilft im Kampf gegen eine Entzündung oder zur Prävention eine basenreiche Ernährung. Grund ist: Eine Entzündung tritt gerne dort auf, wo die Säurelast im Körper besonders hoch ist. Eine hohe Säurelast befeuert Entzündungen und sorgt auch für ein höheres Schmerzempfinden. Eine basische Ernährung wirkt dem ganz natürlich entgegen. Nehmen Sie am besten naturbelassene sowie nährstoffreiche Kost zu sich und vermeiden Sie Schadstoffe und Reizstoffe.

Unsere Swiss-QUBE bieten alle wichtigen Nährstoffe, die Ihr Körper braucht, um gesund zu funktionieren. Zudem bringen sie unseren Säure-Basen-Haushalt in Einklang und bekämpfen mit ihrer besonderen Rezeptur fast jeden Nährstoffmangel. Zuckerfrei, kalorienarm und frei von unnötigen Zusätzen sind unsere QUBE genau das richtige zur Etablierung einer gesunden Ernährung.

Geschmacksprobe gefällig?

Doch lieber erst probieren? Kein Problem! Überzeugen Sie sich selbst von den unterschiedlichen Sorten unserer QUBE und kosten Sie sich quer durch unser Sortiment.

Sind bestimmte Lebensmittel entzündungshemmend?

Ja. Besonders Ingwer, Fenchel und Kurkuma enthalten ätherische Öle, die schon seit Jahrhunderten zur Heilung von Entzündungen herangezogen werden. Zusätzlich zu den ätherischen Ölen wirkt in Kurkuma der gelbe Farbstoff Curcumin als Entzündungshemmer.

Auch Knoblauch, Zwiebelgewächse und Beeren haben sich bei Entzündungen schon häufig bewährt.

Tipps zur Vorbeugung einer Entzündung

Wie so oft liegt auch bei Entzündungen der Schlüssel in einem gesunden Lebensstil: Sehr oft ist Übergewicht die Ursache für chronische Entzündungen. Ein gesundes Körpergewicht zu halten, den Körper durch viel Wasser und zuckerfreien Tee zu entgiften und eine aktive Stressreduktion tragen sehr zu einem gesunden Lebensstil bei. Ein gesundes Schlafverhalten und stressmindernde Massnahmen wie Meditation, Yoga und autogenes Training sind der Gesundheit sehr zuträglich.

Hausmittel bei Entzündungen

 

  • Kühlung von Schwellungen
  • Verletzungen auskurieren: Liegt eine Verletzung vor, benötigt der Körper Zeit, um sich davon zu regenerieren. Andernfalls wird sich die Entzündung von allein nicht bessern.
  • Nährstoffmängel beseitigen: Die wichtigsten Nährstoffmängel, die chronische Entzündungen begünstigen, sind ein Magnesium 10– und Vitamin D9-Mangel.
  • Speiseeis bei Mandelentzündung
  • Das Kauen von Nelken hilft bei Entzündungen im Rachenraum.
  • Cranberrysaft/-extrakt gegen Entzündungen der Blasen- und Harnwege
  • Ringelblumensalbe bei entzündeten Wunden
  • Aloe Vera bei Entzündungen der Haut

Wann hört eine Entzündung auf?

Eine Entzündung hört normalerweise dann auf, wenn der Auslöser beseitigt und das verletzte Gewebe repariert ist. Meistens erfolgt die Abklingung der Entzündung dabei nicht abrupt, sondern wird vom Körper gut organisiert und Schritt für Schritt gesteuert. So kann eine Entzündung vollständig ausheilen. Bei sehr starken Entzündungen und Verletzungen können jedoch irreparable Schäden bestehen bleiben.

Entzündung: Was passiert, wenn der Auslöser nicht beseitigt werden kann?

Wenn es unser Körper nicht schafft, den Entzündungserreger zu beseitigen, dann kann es zu echten Schwierigkeiten kommen. Gelangen zum Beispiel Bakterien der entzündeten Stelle in die Blutbahn, kann es dadurch zu einer Blutvergiftung kommen. Darauf reagiert unser Abwehrsystem sehr stark. Durch diese starke Abwehrreaktion wiederum können sämtliche Organe im ganzen Körper geschädigt werden.

Entzündung: Freund oder Feind?

Zunächst handelt es sich bei einer Entzündung um eine natürliche Schutzreaktion des Körpers, die nach erfolgreichem Kampf gegen den Auslöser Schritt für Schritt wieder abklingt. Schafft unser Körper es jedoch nicht, die Ursache der Entzündung zu beseitigen, kann aus dieser natürlichen Körperreaktion ein echtes Problem werden wie zum Beispiel chronisch anhaltende Entzündungen und Organschäden.

Sie können etwas dafür tun, Ihren Körper im Kampf gegen Entzündungserreger zu unterstützen: Pflegen Sie einen gesunden und aktiven Lebensstil, eine nährstoffreiche und basenreiche Ernährung und minimieren Sie alle Stressfaktoren.

Alles Gute,

Ihr Dr. Frank S.