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Wie kann ich meine Leber entgiften?

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Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am März 3, 2020 in Entgiften

Wie kann ich meine Leber entgiften?

Welche Lebensmittel entgiften?

Wieso detoxen (entgiften)?

Leber entgiften klingt schon reisserisch, oder?
Was sind denn die Gifte, die unseren Körper belasten? Das ist eigentlich ganz einfach.
Einerseits verlassen die Stoffwechselabfallprodukte normalerweise unseren Körper.
Wenn nicht, lagern sie sich als sogenannte «Schlacken» irgendwo ab.
Genau das geschieht auch in der Leber.
Deshalb ist es wichtig, ab und an die Leber zu entgiften.

Wieso ist die Leber mit Giften belastet?

In der Leber wird alles verarbeitet,

  • was wir über die Nahrung in uns aufnehmen und
  • die Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel.

Das grösste Problem heute ist die sogenannte «Kohlehydratmast», was heisst, dass wir viel zu viele Kohlehydrate zu uns nehmen. Die Leber kann diese nicht mehr verarbeiten und legt sie in Form von Fettdepots an. Das Ergebnis heisst:

«Nicht durch Alkohol bedingte Fettleber –  NAFL (non alcoholic fatty liver)»

Die NAFL ist in der Bevölkerung stark verbreitet. Sollte der regelmässige Alkoholgenuss noch dazu kommen, wird diese Erkrankung verstärkt. Viele Jahre hat man die kleinen Fettdepots in der Leber einfach unterschätzt. Heute weiss man, dass sie die Vorstufe zur Leberzirrhose darstellen, also dem Endstadium einer erkrankten Leber. Daran sterben immer mehr Menschen.

Dies ist aber nur der sozusagen kranke Teil der Leber. Natürlich ist die Leber ein «Hochleistungsorgan». Sie bereitet alle Nährstoffe so auf, dass sie leicht von unseren Körperzellen aufgenommen und in Energie umgewandelt werden. Alle körpereigenen und fremd aufgenommenen Gifte wandelt sie so um, dass sie quasi unschädlich ausgeschieden werden können.

Sie filtert unglaubliche 2000 Liter Blut am Tag!

Wohin entgiftet die Leber?

Gifte werden über die Gallenblase in den Darm über die Nieren in die Blase ausgeschieden.

Ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung in Europa leidet an Lebererkrankungen, ohne dass dies die Betroffenen bemerken!

Bestseller

Wie kann ich meine Leber entgiften?

Durch Ernährungsumstellung, weniger

  • Fett
  • Fleisch
  • Kohlehydrate
  • Alkohol
  • Ärger und Stress

Was entgiftet die Leber?

Die Ernährung mit mehr

  • pflanzlicher Nahrung (Gemüse, Obst, grüne Smoothies)
  • Stoffwechsel-Tee
  • vitaminreicher Nahrung
  • pflanzlichen Eiweissen/Aminosäuren
  • gesunden Ölen (Lein-,Oliven-,Fischöl)
  • Ballaststoffen zur Darmanregung
  • 1,5 bis 2 Liter gutem Wasser

Die Leberpflege mit

Wann entgiften die Organe?

Die Leber ist das zentrale Entgiftungsorgan. Wenn man dem Körper die o.g. Massnahmen zukommen lässt, entgiften automatisch auch alle anderen Organe. Die meisten «Gifte» findet man im grössten Gewebsanteil im Körper, dem Bindegewebe. Die körpereigene Entgiftung ist ja durch die Evolution angelegt, funktioniert also eigentlich perfekt. Sie wird nur durch unsere Lebensweise blockiert: Zu viel und zu kalorienreiches Essen und zu wenig Bewegung.
Wenn die Hauptorgane wie Leber, Darm und Nieren eine gute Entgiftungsleistung haben, entgiften automatisch alle anderen Organe wie Bindegewebe, Haut und Gehirn.

Entgiften und entschlacken, entgiften und entsäuern sind möglich, wenn auch eine gute Darmreinigung erfolgt.

Daraus ergibt sich das Entgiften für eine schöne Haut.

Viele Personen entgiften gegen Akne oder Cellulite. Dies kann natürlich auch ohne Einläufe o.ä. geschehen. Man kann auch mit Chlorella oder MSM entgiften.
Die Haut ist nicht nur der Spiegel der Seele, sie reflektiert auch die Entgiftungsleistung der Leber und damit des Darmes.

Kann man an nur einem Tag entgiften und entschlacken?

Wenn man das regelmässig macht, also einen bestimmten Tag in der Woche als den Entgiftungs- und Entschlackungstag auslobt, dient das unserer Gesundheit. Freitags gekochten Fisch essen, ohne Butter oder dicke Sossen und nur mit leichten Gemüsen, war so eine Festlegung. Eine grundlegende Entgiftung braucht mehr als einen Tag.

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„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner