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Selbstheilungskräfte aktivieren, dies gelingt mit positiven Gefühlen.

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Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am Juli 17, 2020 in Entsäuern Ernährung

Selbstheilungskräfte aktivieren, dies gelingt mit positiven Gefühlen.

Die Selbstheilungskräfte aktivieren sich nicht durch positives Denken, sondern durch positives Fühlen.

Gibt es unterschiedliche Effekte zwischen positivem Denken und positiven Gefühlen?

Wenn eine Krankheit plötzlich und unerwartet verschwindet oder spontan ausheilt, fragen sich Mediziner wie das möglich ist und legen es meist unter dem Begriff «Spontanheilung» ab. Hat der Patient aber seine Selbstheilungskräfte, durch ein bestimmtes positives Denken und daraus resultierenden positiven Gefühlen, aktivieren können, wird die Ursachenanalyse schon komplexer.

Was ist aus Wissenschaft und Forschung bei dem Aktivieren der Selbstheilungskräfte inzwischen bekannt?

Das die Kraft des Geistes, oder der Seele, die Heilerfolge begünstigt ist hinlänglich bekannt und belegt. Dass man mit kranker Seele auch Krankheit begünstigt auch.
Vor ein paar Jahren hätte ich bei diesen Aussagen böse kollegiale Anrufe bekommen.
Jeder fünfte Patient fühlt sich ohne nachweisbaren Befund krank und besucht die verschiedensten Ärzte. Dass Stress und die daraus resultierenden Beschwerden, wie Schlaflosigkeit, leichte Erregbarkeit u.v.m. zu Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfällen, Herzrhythmusstörungen u.v.m. führen, wissen wir auch. Hingegen, dass die Ausschüttung von Glückshormonen (von den Darmbakterien vermittelt) zu Freude und seelischer Entspannung und Zuversicht führen, wissen wir auch. Auch hierzu gibt es gesunde Ernährungstipps. Bekannt geworden ist dies durch die Forschungen der Psycho-Neuro-Immunologie.

Aber warum sind wir häufig «schlecht drauf»?

Man kann zwei Ursachen identifizieren: Überforderung oder Kränkung des inneren Kindes. Überforderung heisst auch nicht NEIN sagen zu können oder wie wir in der Psychotherapie sagen, «sich nicht abgrenzen» zu können. Beides ist sehr stressend und braucht Selbstwahrnehmung und Reflektion. Unser inneres gekränktes Kind braucht Trost und Beachtung, was meist schon den seelischen Druck reduziert.
Wenn einem die «Fliege an der Wand» stört, ist es höchste Zeit etwas diesbezüglich zu unternehmen.

Wo und wie entstehen positive Gefühle?

Positive Gefühle beginnen meist mit der Gelassenheit im Kopf. Dies erzeugt Abstand zu den Problemen, die die Selbstheilungskräfte aktivieren können. Hier einige Sprüche zur Gelassenheit:
«Der beste Aussichtsturm des Lebens ist Gelassenheit.»
«Irgendwann ändern sich nicht die Dinge, sondern die Bedeutung die wir ihnen geben.»

Gelassenheit hat auch etwas mit dem vegetativen Nervensystem zu tun. Sinneswahrnehmungen, wie riechen, sehen, hören und schmecken lösen je nach der Bedeutung, die wir ihnen geben Reaktionen im vegetativen System aus. Am Ende der Reaktionskette steht immer die Ausschüttung von Cortisol bzw. Adrenalin. Gesteuert wird dies auch über den Vagus-Nerv, ein Hirnnerv, der von dort bis ins kleine Becken reicht. Über dieses System wird entweder Beruhigung oder Erregung ausgelöst.

Das wird durch das Vegetativum noch alles gesteuert.

Wie wird dann Selbstheilung aktiviert?

Mittels einer US-Studie durften wir lernen, dass positiv gestimmte Frauen wesentlich weniger anfällig für Krebs, Herzleiden, Schlaganfälle und Infektionen sind bzw. waren. Optimistisch gestimmte Patienten werden sich wesentlich schneller von den Strapazen einer Operation erholen können, was auch meiner Erfahrung entspricht.
Alle Methoden, die eine heilsame Wirkung auf Krankheiten haben, fördern bzw. helfen im Körper die Selbstheilungskräfte zu aktivieren oder zu entfalten. Selbstvertrauen, Gelassenheit und eine vertrauende optimistische Haltung in die heilsamen Methoden und beteiligten Menschen aktiviert die Selbstheilungskräfte.

Wie kann man das «innere Kind heilen» und was hat das mit dem «inneren Kind» zu tun?

Das innere Kind in uns ist Teil unserer Persönlichkeit und wurde in unserer Kindheit geformt. Dieser Teil erzeugt Urvertrauen in Menschen, die für es gesorgt haben, aber nicht nur in diese, sondern auch in das Leben überhaupt. Kinder werden nicht misstrauisch geboren, eher dazu gemacht. Urvertrauen in die Selbstheilungskräfte und diese damit zu aktivieren, ist Teil unseres genetischen Erbes. Das innere Kind kann im Laufe der Kindheit und Jugend gekränkt worden sein. Konnte der Erwachsene dem Verursacher der Kränkung nicht verzeihen, schwächt die Kränkung
die Selbstheilungskräfte. Erst die Vergebung wird das volle und gerbte Potenzial dieser entfalten lassen.

Wie kann man die Selbstheilungskräfte in bestimmten Lebenssituationen noch aktivieren?

Forschungen z.B. an der Universität Tübingen haben gezeigt, dass

  • Meditationen echte Verstärker für Selbstheilungskräfte sind.
  • Das sich von der Seele schreiben belastender Sorgen hilft sich zu entlasten.
  • Naturspaziergänge mit tiefer Atmung und dem gezielten Wunsch die Sorgen und Nöte im Wald zu lassen, können entlastend wirken.
  • Beziehungspflege, Partnerschaftspflege und die Nähe zu Menschen wirken befreiend und entlastend.
  • Lachen und nochmals lachen, eine der einfachsten und von der Natur uns gegebenen Möglichkeiten Belastungen zu neutralisieren.

Wie man sieht nur wenige Methoden, die aber auch hilfreich sein können und uns entlasten.
Probieren Sie es einfach aus und nutzen die Ferientage sich um sich zu kümmern.

Herzlich
Ihr
Dr. Frank

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„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner