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Probiotika kaufen ohne das Darmmilieu zu verbessern macht wenig Sinn.

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Probiotika kaufen ohne das Darmmilieu zu verbessern macht wenig Sinn.

Erfahrungsgemäss werden Probiotika bei Störungen der Verteilung von Darmbakterien eingenommen. Diese sollen das Wachstum der fehlenden Bakterien anregen. Aber ohne die Verbesserung des Darmmilieus gelingt dies nur schwer.

Wie ist das Darmmilieu und was versteht man darunter?

Die Innenauskleidung des Magen-Darmrohres besteht aus Schleimhautzellen. Diese produzieren einerseits

  • Schleim zum Schutz vor mechanischer und Giftbelastung und andererseits
  • sind sie für die Nährstoffaufnahme durchlässig und geben auch Abfallprodukte des Stoffwechsels ab.

Auf und in dieser Schleimschicht leben die Darmbakterien und bilden die sogenannte Darmflora. Die Funktionen einer gesunden Darmflora ist sehr vielfältig:

  • Sie ist Teil des Immunsystems,
  • sie trainiert das Immunsystem,
  • sie ist für die «Aufbereitung» von Nährstoffen zuständig,
  • sie bildet viele B-Vitamine (z.B. B1, B6, B12),
  • sie bildet Buttersäure für die Energie der Schleimhaut,
  • sie ist an der Bildung von Serotonin (Glückshormon) beteiligt,
  • sie wehrt krankmachende Keime ab,
  • sie verhindert Entzündungen,
  • sie neutralisiert Fremdeiweisse und
  • sie steuert auch die Darmbewegungen.

Das heisst

  • Darmflora,
  • Schleim und
  • bestimmte Flüssigkeiten

Bestimmen das Innen-Milieu des Darmes. Und ist dies ausgeglichen, kann man Probiotika kaufen und einnehmen.

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Warum ist das Milieu so wichtig?

Für das optimale also gesunde Zusammenspiel der genannten Faktoren sind bestimmte Voraussetzungen notwendig. Ist ein Faktor des Milieus massiv gestört können die Teile des Systems nicht ihre volle Leistung bringen.
Der Spielraum, in den sich Variationen bewegen dürfen, ist relativ gross, d.h. das beschriebene System ist ziemlich elastisch.

Ist das Milieu im Darm eher sauer oder basisch?

Wie man in der Grafik sehen kann ist das generelle Milieu eher im sauren Bereich. Die hohen Säurewerte aus Speichel und Magensäure werden durch die «Zugabe» der Gallensäure und des Saftes der Bauchspeicheldrüse ein wenig «hochreguliert».
Trotzdem bleibt das Milieu eher im sauren Bereich, was auch die von den Darmbakterien gebildete Buttersäure unterstreicht.

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Bedeutet das, optimale Bedingungen durch einen leicht saures Darm-Milieu?

So wie wir einen Säureschutz der Haut haben, verhindert der «Säureschutz» im Darmmilieu die Entstehung von gut- oder bösartigen Tumoren im Darm.

Was bewirken dann die Basenpulver zum «Entsäuern» im Darm?

Basische Verhältnisse im Darm können

  • das Tumorwachstum erhöhen,
  • setzen die Funktion der Darmflora ausser Kraft,
  • machen die Darmschleimhaut durchlässig,
  • verhindern damit z.B. die Bildung der B-Vitaminen, Serotonin…

Welche weiteren Folgen kann ein basisches Milieu im Darm noch haben?

Da im Darm im Zusammenspiel Darmflora, Schleim und Schleimhautzellen kontinuierlich Immunreaktionen ablaufen, können diese in Richtung Unterstützung chronischer Entzündungen entgleisen.
Die dabei entstehenden Entzündungseiweisse (z.B. Histamin) gelangen dann in erhöhter Konzentration in den Körper. Die Folge, wie wir heute wissen, können Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer und Multiple Sklerose sein.

Wie lange darf man also Basenpulver anwenden?

Einer kurzeitigen Anwendung von guten Basenpulver-Mischungen steht nichts im Wege, also maximal 10 – 14 Tage.
Danach sollte man seine Ernährung entsprechend umgestellt haben und erst dann macht es Sinn Probiotika zu kaufen und zusätzlich einzunehmen.

Muss man unbedingt Probiotika kaufen und einnehmen?

Während Studien, hat man Personen Substanzen gegeben, die die Darmflora innerhalb einiger Wochen massiv zerstören. Bekamen die Personen diese Substanzen nicht mehr und ernährten sich eher mit mehr Pflanzenkost als tierische Produkte, regenerierte sich die Darmflora innerhalb weniger Tage bis Wochen.

Natürlich kann man diesen Prozess z.B. nach langer oraler Antibiotika-Einnahme unterstützen.
Ich würde immer erst einen Stuhltest zur Darmgesundheit vorschalten.
Es gibt natürlich die verschiedensten Probiotika zu kaufen, wichtiger erscheint mir die vorherige Anwendung von Präbiotika.

Stimmt das Darmmilieu nicht können die gekauften Probiotika nicht wachsen.
Es braucht dazu immer die Präbiotika als «Vorbereiter».

Was sind Präbiotika?

Letztendlich faserreiche pflanzliche Nahrungsmittel sowie vergorene Gemüse (Sauerkraut, Kimchi…)
Alles Nahrungsmittel unserer Darmflora, die dann wieder Buttersäure bilden können und alles ins Gleichgewicht bringen. Die Gemüse-Fermentation wird durch Milchsäure- und Bifidobakterien forciert.
Auch diese tragen zur Stabilisierung eines gesunden Darmmilieus bei, damit die Darmflora gesund bleibt.

Wie können wir in Grippe-Zeiten mit Präbiotika unser Immunsystem stärken?

Auch der Swiss-QUBE zum gesunden Abnehmen oder zum Snacken angewendet reguliert das Darm-Milieu sehr positiv.
Pflanzlich natürliche Nährstoffe konzentriert im Swiss-QUBE verarbeitet pflegt die Darmflora, regt den Stoffwechsel an, macht gute Laune durch Serotoninbildung und schafft entgiftend ein gesundes Darm-milieu.

Probieren geht über Studieren.

Herzlich

Ihr Dr. Frank

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„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner