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Grippe-Symptome und Ernährung hängen zusammen

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Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am Februar 7, 2020 in Entgiften Entsäuern Ernährung

Grippe-Symptome und Ernährung hängen zusammen

Endlich Klarheit – Corona-Virus.

Die Grippe ist allgegenwärtig.
Wie ist der Verlauf der aktuellen Grippewelle?
Kann man etwas vorbeugend tun?
Hausmittel, wirken diese wirklich?
Ernährung, wie hilft sie?

Kann ich mich vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen?

Am Ende diese Blogposts werde ich einiges dazu schreiben. Ab diesem Abschnitt können Sie schon so viele Erklärungen zum Thema Virusinfektionen lesen, sodass sich womöglich detaillierte Erklärungen zu diesem Problem schon vorher auflösen könnten.

Woher kommen die Grippe-Viren?

Viren, Bakterien, Pilze… umgeben uns nicht nur, sie leben auch in uns selbst. Nach heutigem Wissensstand durch Forschung leben all diese «Mitbewohner» mit uns im Gleichgewicht, und zum Teil profitieren wir von ihnen enorm. Die Mikrobiom-Forschung bestätigt diese Aussage mit ihren Ergebnissen quasi wöchentlich. Natürlich können Grippe-Viren zu bestimmten Jahreszeiten gehäuft auftreten. Oder von einer anderen Seite betrachtet: Wir sind auf diese Viren durch die Jahreszeit bedingt anfälliger.

Aus welchem Grund wird unser Immunsystem in den feuchtkalten Jahreszeiten mit dem Grippe-Symptomen weniger gut fertig als zu in den wärmeren oder lichtstärkeren Jahreszeiten?

Hierzu gibt es viele Forschungsergebnisse und Arbeitshypothesen. Sicher ist, dass das Auftreten von Virus-Grippe-Symptomen wohl das Ergebnis eines Ungleichgewichts von Bakterienarten, Viren und Pilzen auf den Schleimhäuten ist. Die flächenmässig grösste Schleimhaut ist die des Darmes. Hier sind auch 85% des Immunsystems zu Hause.

Aus meiner Erfahrung gibt es im Wesentlichen sechs Faktoren, die ziemlich schnell das Gleichgewicht stören:

  1. Immunschwäche durch Krankheit (Diabetes, Entkräftung…)
  2. Ernährung mit zu viel tierischem Eiweiss und Kohlehydraten
  3. Akute seelische Belastung durch berufliche oder partnerschaftliche Konflikte
  4. Unterkühlung
  5. «Sonnenmangel» in der dunklen Jahreszeit
  6. Störung der Darmflora durch Nahrungsbelastung

Vieles spricht dafür, dass sich eine Grippe als Ergebnis einer vorübergehenden Abwehrschwäche entwickeln kann. Erst dann hat die Grippe mit ihren Viren die Chance, uns nieder zu strecken.

Warum spielt die Nahrung eine besondere Rolle?

Die Art der Nahrung beeinflusst die Darmbakterien. Wenn ich zu viel Süssigkeiten, also Zucker esse, bilden bestimmte Darmbakterien Gase und Gifte. Diese stören das Gleichgewicht der verschiedenen Bakterienstämme im Darm, die Teil des Immunsystems sind. Die gleiche Auswirkung hat zu viel tierisches Eiweiss, welches bei der Verdauung im Darm Gifte bildet. Diese führen dann auch wieder zu Störungen im Gleichgewicht der verschiedenen Bakterienstämme (aktuell sind 1000 bekannt). Das Immunsystem wird dadurch zeitweise unterdrückt. Wir wissen heute, dass viele Menschen unter einer chronischen unbemerkten Entzündung («silent inflammation») leiden. Diese geht meist vom Darm aus und wird im gesamten Körper verbreitet. Damit sind grosse Teile der Abwehrkapazität belegt. Daraus kann sich eine Grippe durch Viren entwickeln.

Hat vegane und biologische Nahrung Einfluss auf unsere Abwehrkraft?

Den obigen Ausführungen folgend muss man das mit einem «Ja» beantworten. Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, haben in der Regel ein starkes Immunsystem. Hierzu gibt es einige Studien, die das bestätigen. Die Darmflora (oder Mikrobiom genannt), die Teil des Immunsystems ist, wird durch mehrheitlich pflanzliche Nahrung «gesünder». Gesünder heisst, dass das Immunsystem dadurch entlastet wird und mit allen «Feinden» besser fertig wird. Allein das Fehlen der chronischen Entzündungen («silent inflammation») setzt Abwehrkapazität frei. Die Abwehrkraft steigt.

Wie geht man mit Grippe-Symptomen um, welche Tricks gibt es?

  1. Fieber und Gliederschmerzen

    Hausmittel: Überwärmungsbad ansteigend, anschliessend im Bett schwitzen
    Homöopathie: Belladonna C30 5x tgl. 5 Globuli
    Das verschreibt der Arzt: Mittel zum Fiebersenken und gegen die Schmerzen.
    Meine Erfahrung: Fiebern Sie so lange sie können, denn das stärkt das Immunsystem ganz generell und für die Zukunft. Man sollte mindestens 1x im Jahr fiebern.

  2. Schnupfen

    Hausmittel: Meerwasserspray, Inhalation über heissem Wasser mit ätherischen Ölen.
    Das verschreibt der Arzt: Nasenspray zum Abschwellen der Schleimhäute, bitte nicht zu lange anwenden, da diese die Schleimhaut schädigen können.
    Meine Erfahrung: Euphorbium comp. Nasenspray von Heel, Meerwasserspray und frische Luft – Fenster auf.

  3. Husten-Bronchitis und Co.

    Hausmittel: Brustwickel mit heissen Kartoffeln, Inhalieren mit Meerwasser (mit einem Zerstäuber), viel Husten-Tee und überhaupt viel Flüssigkeit trinken.
    Das verschreibt der Arzt: immer mal wieder Antibiotika, Schleimlöser wie ACC, Hustenstiller mit Codein…
    Meine Erfahrung:
    erste Phase «trockener Husten»:  Inhalieren/Brustwickel
    zweite Phase «produktiver Husten»:  Inhalieren/Brustwickel
    dritte Phase «Abheilung»:  Inhalieren/Brustwickel
    – viel frische Luft, Luft befeuchten in Wohnung/Büro

Gibt es denn keine Mittel gegen die Grippe-Viren?

Nein, eigentlich nicht. Es gibt die alte Weisheit: 3 Tage kommt sie, 3 Tage bleibt sie und 3 Tage geht sie. Man kann die Symptome durch Ruhe und mit Schonkost wie beim gesunden Abnehmen erträglicher machen. Die oben genannten Mittel erleichtern ein wenig. Eine Grippe-Impfung empfehle ich bei immungeschwächten Personen, sonst eher nicht. Eine Grippe kann sich bei solchen Personen leicht zu einer heftigen Infektion entwickeln. Leider treten nach den Grippe-Impfungen immer wieder mal starke Grippe-Symptome als Erstreaktion auf.

Meine Botschaft heisst: Jede Grippe hat fast immer eine Ursache – zu viel und zu füllig gegessen und oder Stress gehabt. So unangenehm eine Grippe ist, man kann sie auch geniessen. Der Körper holt sich meist was er braucht, und das Immunsystem wird dabei gestärkt.

Nun noch einige Worte zum Corona-Virus 2019nCoV.

Bis zum 4. Februar sind laut WHO weltweit 48’721 infizierte Personen und 426 Todesfälle bekannt als Folge einer Corona-Virus-Infektion. Wie zu lesen ist, betraf es meist Menschen mit Vorerkrankungen, also besonders immungeschwächte Menschen. Die WHO hat eine «gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite» ausgerufen.

Das Bundesamt für Gesundheit hat unter folgendem Link Empfehlungen veröffentlicht:
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html

Virologen haben uns seit Jahren eine neue Virus-Epidemie «versprochen». Vielleicht ist dies eine Variante davon. Eine Infektion mit einem Corona-Virus verläuft aber wesentlich weniger dramatisch als eine Infektion mit dem Vogelgrippevirus. Immungeschwächte Menschen sind gefährdeter.

Häufig gestellte Fragen, die von der WHO veröffentlicht wurden, finden Sie am Ende des Blogposts. Die wurde auch gemacht, um die überschiessende Sensationslust der Medien zu entschärfen, Sachlichkeit walten zu lassen und Novel Coronavirus (2019-nCoV) advice for the public: «Myth busters» Mythen entgegen zu wirken. Siehe am Ende den Anhang.

Welchen Rat kann ich Ihnen bei Bedenken bzgl. einer Corona-Virus-Übertragung geben?

Lassen Sie sich von der Berichterstattung nicht beängstigen. Angst schwächt das Immunsystem! Stressen Sie sich im Leben nicht so stark, schalten Sie öfter alles ab.

Glauben Sie an Ihre Abwehrkräfte und an Ihre Stärke!

  • Ernähren Sie sich in der Woche mehrheitlich pflanzlich. Essen Sie max. 1-3 Mal pro Woche tierische Eiweisse.
  • Wenn Sie snacken oder naschen wollen, dann tun Sie das mit einem gesunden, veganen Snack, wenn es geht aus biologischer Produktion.
  • Bewegen Sie sich mehr an der frischen Luft. Stressen Sie sich nicht beim Sport.
  • Gehen Sie in die Natur und geniessen Sie!
  • Geniessen Sie den Reichtum Ihres/unseres Lebens. Sind Sie dankbar dafür, denn wir sind wirklich privilegiert.

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„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner