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Gemüse grillieren wird nicht nur «bella figura» auf dem Grill machen

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Gemüse grillieren wird nicht nur «bella figura» auf dem Grill machen

Neben Fleisch kann man auch gut Gemüse grillieren. Man kann sich heute sogar das Gemüse liefern lassen, es im Gemüsefach des Kühlschranks lagern
– und man nimmt mit dem Gemüse kaum Kalorien auf.

Ist gegrilltes Fleisch ungesund?

Das hängt von der Qualität des Fleisches und dessen Produkte ab, natürlich auch wie und mit welchen Methoden man grillt. Einerseits hängt es natürlich immer von der Menge des verzehrten Fleisches ab (die Menge macht das Gift). Andererseits von der körperlichen Aktivität der Person. Ein körperlich stark beanspruchter Waldarbeiter verstoffwechselt Fleisch leichter als ein Büromensch. Bei Grilladen gilt: weniger ist mehr und ganz wichtig «Klasse statt Masse».
Wirklich ungesund wird grilliertes Fleisch, wenn chemische Stoffe durch die Befeuerung auf das Fleisch kommen bzw. wenn es beim Grillieren verbrannt wird. Auch hier: es kommt auf die Menge an.

Warum sollte man häufiger Gemüse grillieren?

Das ist ganz einfach, erstens schmeckt grilliertes Gemüse gut und zweitens hat es im Vergleich zu den klassischen Grilladen kaum Kalorien. So macht nicht nur das Gemüse auf dem Grill eine «Bella Figura», sondern es verhilft uns auch zu eben dieser. Ausserdem schmeckt Gemüse grilliert auch gut. Die Urgesteine der Fleischesser glauben das nicht? Im Urlaub essen sie es aber regelmässig…

Woher kennen wir gegrilltes Gemüse schon?

Die regelmässigen Italien-Urlauber essen dort und das meist mit Vergnügen und Genuss, «sott’olio» (ausgeschrieben, sotto olio). Da wird Gemüse gegrillt und anschliessend leicht gewürzt und in Öl eingelegt.

Welches Gemüse wird verwendet?

Paprika, Aubergine, Artischocke, Zucchini, Knoblauch, Zwiebeln, Austernpilze…

Manchmal wird das Gemüse dann noch mit Essig verfeinernd gewürzt. Obwohl man in Italien heute ausser Balsamico wenig Essig verwendet.

In Griechenland gehört gegrilltes Gemüse zur Speisekarte in einer Taverne. Auch hier wird zu fast allen Speisen zusätzlich oder ausschliesslich gegrilltes Gemüse gereicht.

Swiss-QUBE Blog - Gemüse grillieren, wird nicht nur «bella figura» auf dem Grill machen

Was wird zum gegrillten Gemüse auch noch gereicht?

Reichlich Olivenöl. Gerade in Griechenland in den Dorftavernen ist man besonders stolz auf die selbstproduzierten Olivenöle. Unsere eigene Produktion auf dem Süd Peloponnes in der Nähe von Neapolis/Lakonia nannten wir «Gold des Vatika». In dieser Ebene am Meer, umringt von hohen Bergen, herrschte ein besonderes Klima, das zu einem sehr niedrigen Säuregehalt des Olivenöls führte. Hervorragender Geschmack ohne das typische Bitzeln, gerade der frisch gepressten Öle, auf der Zunge.
Verfeinert mit ein bisschen Meersalz, bestreut mit etwas Oregano oder Rosmarin, ist gegrilltes Gemüse ein Hochgenuss.

Alle Mittelmeerländer, aber auch in Ländern wie Ungarn, Polen, in den Balkanländern kennt man gegrilltes Gemüse. In der Slowakei beispielweise werden Paprikaschoten auf der heissen Herdplatte oder auch dem Grill leicht angebrannt, dann die schwer verdauliche Haut entfernt, um sie anschliessend in Streifen geschnitten mit gedünstetem Knoblauch und Zitrone zu servieren.

Gemüse zu grillieren kennen wir aus so vielen Urlaubsländern spart nicht nur Kalorien, sondern macht eine gute Figur für Mann und Frau.

Veränderungen beginnen im Kopf, versuchen Sie es mit einem Einstieg:

Besorgen Sie sich für das kommende Wochenende mit wunderbaren Grillwetter Verschiedenes:

2 Auberginen,
4 Zucchetti,
2-3 rote und gelbe Paprika,
Knoblauch,
Zitrone und
gutes kaltgepresstes Olivenöl.

Grill anwerfen, Gemüse in dickere Scheiben schneiden und leicht angrillieren, «al dente», also bissfest sollte es bleiben. Danach kann man das grillierte Gemüse einfach essen oder noch etwas mit Öl, Balsamico und Gewürzen verfeinern.

Wichtig ist, kurz und heftig angrillen und danach entweder auf dem mit Öl beträufelten Ciabatta auflegen oder einlegen, um es dann mit dem Brot zusammen zu essen.

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Natürlich kann man das Ganze mit Fleisch kombinieren, z.B. mit kurz angegrillten dünnen Kalbsschnitzeln, die man dazu essen kann.

Bleiben Sie immer bei dem Verhältnis:

3 Teile pflanzliche Kost und 1 Teil tierisches Eiweiss

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Und vergessen Sie nicht, «Klasse statt Masse».

Viel Spass und schöne Auffahrt.

Ihr Dr. Frank

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„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner