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Fructose und Glucose, welche Wirkung haben sie im menschlichen Stoffwechsel.

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Fructose und Glucose, welche Wirkung haben sie im menschlichen Stoffwechsel.

Die Bedeutung der beiden Zuckerarten Fructose Glucose und deren unterschiedliche Wirkung ist nicht so einfach auseinander zu halten. Trotzdem ist einiges zu beachten.

Vergleichen wir mal Fructose und Glucose

Fructose, auch ein Einfachzucker (Monosaccharid) wird auch als Fruchtzucker bezeichnet. Er kommt entsprechend seines Namens in fast allen süssen Früchten in verschiedenen Konzentrationen vor.
Glucose ist gleichbedeutend mit Traubenzucker. Glucose ist also ein Einfachzucker (Monosaccharid) der aus verschiedenen Zuckermolekülen zusammengesetzt ist und zu der Gruppe der Kohlehydrate gehört. Alle durch die Nahrung aufgenommenen Kohlehydrate werden zu Glucose abgebaut und dem Zellstoffwechsel zur Produktion von Energie (ATP) zugeführt.

Woraus besteht der Haushaltzucker?

Der Haushaltzucker auch Saccharose genannt besteht zu 50% aus Glucose und 50% aus Fructose und wird demnach als Zweifachzucker bezeichnet.

Warum Fructose in Lebensmitteln?

Reine Fructose ist doppelt so süss wie Glucose. Deshalb werden aus Mais und Weizen in den USA ein «High Fructose Corn Sirup» (HFCS) hergestellt, der die doppelte Süsse hat wie normaler Zuckersirup. Demnach wird er Fructose-Glucose-Sirup auch genannt.
Gewonnen wird dieser HFC-Sirup durch bakterielle Fermentation für die Lebensmittel und findet sich dann in vielen Fertiggerichten, wie Nudeln, Pizza, uvm.
Der Vorteil von Fructose liegt klar auf der Hand, sie ist viel süsser als Glucose. Wird aber im Darm nicht so gut resorbiert. Sie ist in der Herstellung ausserdem sehr preiswert.

Was sind die «Nebenwirkungen» von Fructose gegenüber Glucose?

Fructose macht sauer, heisst im Körper entsteht eine Säurelast, die dann wieder von der Basenkapazität abgepuffert werden muss. Das Darmmilieu (link) verschlechtert sich und wird durch die Entstehung von ungesunden Parasiten stark gestört.

Im Dünndarm kann die Fructose nicht vollständig in die Blutbahn aufgenommen werden und gelangt so in den Dickdarm. Dort werden die Gasbildner mit dieser Fructose bestens ernährt. Bedeutet für den Menschen:

  1. Blähungen
  2. Bauchschmerzen
  3. bis hin zu Koliken.

Ausserdem weiss man durch Studien und Untersuchungen, dass die Fructose auch für die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut verantwortlich gemacht wird-«leaky gut syndrom».

Immunsystem stärken mit der richtigen Ernährung

Neben allen anderen «Störfaktoren» erzeugt, durch chronische Entzündungen , die Fructose eine allgemeine Immunschwäche über das Darm assoziierte Immunsystem.

Damit kann ein Tumorwachstum möglich werden.
Glucose hingegen wird über den Zuckerstoffwechsel direkt in die Zelle zur Energie-gewinnung transportiert oder als Glykogen in Muskeln und Leber gelagert.

Welche Wirkungen hat die Fructose auch noch?

Sie trägt zu einer Leberverfettung (nicht alkoholische Fettleber bei).
Die Ernährung mit Fructose führt zu Diabetes Typ II.
Fructose lässt Nierensteine entstehen und trägt zur Gicht bei.

Wie sieht es mit süssem Obst und Gemüse aus?

Die Mengen, die man verzehren kann, belasten unseren Körper nicht, denn darauf ist er genetisch eingestellt. Nur mit der isolierten und konzentrierten Fructose wird er nicht fertig. Also Produkte mit HFCS s.o. oder Fruchtsäfte und Konzentrate sollte man meiden, denn sie werden aus vielen Früchten hergestellt.

Auch Honig sollte man nur in geringen Mengen verzehren, da dieser auch sehr viel Fructose enthält.

Im nächsten Artikel werde ich noch weiter auf die «Nebenwirkungen» von Fructose gegenüber Glucose eingehen. Einen generellen Rat möchte ich aber trotzdem geben. Ob Fructose oder Glucose, beide Zuckerarten sollte man möglichst wenig zu sich nehmen. Unser Körper ist so veranlagt, dass er die Glucose aus den komplexen Kohlehydraten gewinnen kann, wir brauchen nicht unbedingt die Konzentrate, wie Haushaltzucker, Honig, Fructose-Sirup…

Mein Tipp, reduzieren Sie 3 Mal pro Woche ihren Fructose-Glucose-Verbrauch auf NULL.

Wir glauben mit Swiss-QUBE die aktuelle Ernährungssituation revolutionieren zu können, weil wir überzeugt sind diese damit zu vereinfachen und zu verbessern.

Herzlich

Ihr

Dr. Frank

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„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner