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Fasten in Corona Zeiten

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Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am April 7, 2020 in Entgiften Entsäuern Ernährung

Fasten in Corona Zeiten

Fasten tut nicht nur in der Fastenzeit gut, sondern generell. Mit vielen positiven Effekten – auch fürs Immunsystem.

Welche Wirkungen kann man mit Fasten erwarten?

Die Motivation zu fasten können ganz unterschiedlicher Natur sein. Z.B. ist das Motiv zu fasten:

  • Detoxen (Entgiften)
  • zum gesund Abnehmen
  • den Stoffwechsel zu verbessern
  • das Immunsystem zu stärken
  • den Darm zu entlasten
  • den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen

Es gibt auch noch andere Motive, wie Erkrankungen jeglicher Art, die auf eine Nahrungsrestriktion sehr positiv reagieren, denn es werden die körpereigene Selbstorganisation und die Selbstheilungssysteme aktiviert.

Wie kann man Fasten?

Es gibt die diversen Zeitabschnitte für das Fasten. Ich versuche die Vielfalt auf die wichtigsten Methoden zusammenzufassen.

1 Tag Entlastungs-Fasten

  • mit einer Reduktion der Kalorien nahe Null mit verschiedenen Tees oder Gemüsebrühen oder Säften.

2 Tage Entlastungs-Fasten

  • mit der gleichen Nahrung wie bei einem Tag (siehe oben)

Intervallfasten mit 2 Tage Diät oder auch 5:2 genannt

  • maximal 600 kcal Nahrungsaufnahme in den 2 Tagen sonst optimierte Ernährung mit 3 Teilen Gemüse und Obst und 1 Teil tierische Proteine.

2–5 Tage Diät, 16:8 genannt

  • 16 Stunden pro Tag Esspause, um dann maximal 1100 kcal Nahrung aufzunehmen. Man beginnt die Zeit ab dem Abendessen zu zählen, nach der Esspause sich wieder optimiert ernähren.

Modifiziertes Fasten nach Buchinger 

  • hier dürfen 500 kcal in flüssiger oder breiiger Form aufgenommen werden.

F.X. Mayr Heilfasten 

  • kann man mit trockenen Brötchen und Milch bis zur Sättigung essen, hier geht es um Kauerziehung und Darmsanierung.

Basenfasten 

  • dabei isst man ausschliesslich pflanzliche Kost, ob roh, gedünstet bzw. in Form von Brühen, zusätzlich empfehle ich Basenbäder, Basenpulver empfehle ich eher nicht.

Hildegard Fasten

  • auch hier handelt es sich um eine Saftfasten-Kur

TV, Zucker, Mehlprodukte, Koffein und Internet Fasten

  • dieser Verzicht gehört eigentlich zu allen Fastenkuren, denn Fasten beinhaltet eigentlich das Thema des Verzichts.

Fasten hat eine grosse Tradition in allen Religionen. Es geht prinzipiell um Kalorienrestriktion und daraus resultierend um Nahrungsoptimierung. Ausserdem soll die Konzentration auf das Geistige erhöht werden.

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Welche Auswirkungen hat das Fasten sonst noch?

Bei welcher Form auch immer des Fastens, treten logischerweise auch in unterschiedlichen Zeitabständen folgende fantastische Wirkungen auf:

  • generelle Absenkung des Insulinspiegels
  • Förderung der zellulären Reinigungsmechanismen
  • Leistungssteigerung der Neubildung von Körperzellen
  • Förderung der Stammzellenproduktion
  • Vermehrte Glückshormon- und Endorphin-Ausschüttung
  • Regeneration der Darmflora innerhalb von 2 -3 Tagen
  • Stärkung des Immunsystems

Aus all diesen Gründen werden Restriktionsdiäten generell bei chronischen Krankheiten des Darmes, wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Dysbiose, leaky gut und ähnliches empfohlen. Systemische Erkrankungen wie Tumorleiden, chronische Erkrankungen der Haut, wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Ekzeme u.ä. kann Heilung sehr gut gefördert werden. Alle Erkrankungen die mit Entzündungen einhergehen können wesentlich gebessert werden, da diese meist gegen Null gehen. Hierzu gehören z.B. Rheuma, rheumaähnliche Muskelschmerzen, Gicht, Fibromyalgien u.v.m…

Welche Nebenwirkungen können Fasten-Kuren haben?

Dass bei Reduktionsdiäten Hunger auftreten kann, ist bekannt, muss aber nicht sein.
Die wichtigste und zugleich die Unangenehmste ist der Muskelabbau. Den will eigentlich in Zeiten mangelnder Bewegung niemand.
Deshalb bevorzuge ich eine Kalorienreduktion bei täglicher vollwertiger Nährstoffdeckung. Auch Fasten ohne zu Hungern genannt. Der Effekt bei Aufnahme von 800 bis maximal 1100 kcal über einen längeren Zeitraum hat den zusätzlichen positiven Effekt der Verhaltensumstellung. Verhalten kann man erst nach einer Entscheidung für eine Änderung erreichen. Meist sind die Effekte ziemlich kurzfristig, z.B. der JoJo Effekt nach Gewichtsreduktionen. Im Gehirn verankertes geändertes Verhalten tritt erst nach minimal 6 Wochen bzw. 6 Monaten des Praktizierens ein. Dies ist bei allem Formen zu beachten. Wichtig ist die kontinuierliche Wiederholung von neuem Verhalten.

Welche Bedeutung hat moderate Bewegung?

Hierzu verweise ich auf den Blog wo die Wirkungen von Bewegung dargestellt wurden.
https://swiss-qube.com/2020/corona-endlich-homeoffice/
Zusätzlich können Sie sich Hier informieren:
https://www.zeit.de/zeit-wissen/2014/02/sport-bewegung-gesundheit-therapie

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«Wer die Wahl hat, hat die Qual» ist nur eine Entschuldigung fürs Nichstun

Nutzen wir die Chance, die die heutige Situation und bietet.
Einfach mal loslegen und schauen wie es wirkt und die Wirkung geniessen.
Denn Genuss ist wichtig.
Es wird jedem guttun.

1 Woche ohne Einkaufen und Kochen stattdessen 8 – 10 Swiss-QUBE essen.

2 Kommentare
Berlinerin44

April 14, 2020 @ 02:48

Antworten

Entschuldigung, aber dieser Beitrag war völlig „leer“. Wo wird bitte die besondere Situation des Fastens während Coronazeiten beleuchtet? Hier stehen Basisinformationen zum Fasten, nicht einmal wirklich detailliert oder etwas, was neu sein würde. Dabei werden auch „Fastenmethoden“ aufgezeigt, die gar keine sind, also wo gar keine Ketose anfängt. Für das mehr als wichtige Thema beim Fasten, nämlich Bewegung, wird nebenbei auf einen Link verwiesen.
Und das Wichtigste: wie kommt man auf seine 2-3 Stunden Bewegung, möglichst an frischer Luft, während dieser Zeiten und den Beschränkungen? Nützliche Tipps, Fehlanzeige. Und nich noch wichtiger: Wie steht es um die Infektabwehr während des (richtigen!!!) Fastens (also Buchinger, Bingen…), bevor danach das Immunsystem gestärkt wird? Also, ist man evtl. erstmal anfälliger?
Alles in allem einer der enttäuschendsten Beiträge seit Langem.

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.

April 14, 2020 @ 14:06

Antworten

Hallo
Ich habe mich sehr über Ihren Kommentar gefreut. Sie sind kritisch hinterfragend, das gefällt mir sehr. Sie haben mit Ihrer Kritik ganz recht, ich müsste das Thema viel ausführlicher abhandeln und auf all die Fragen eingehen. Das ist in einem Blog eine Herausforderung, ich möchte so viel wie möglich Leser erreichen. Denn letztendlich geht es auch um unser Produktkonzept.
Sie haben recht, es ist eine schwierige Zeit, gerade in Berlin kann ich mir vorstellen, wie einschränkend ihr Leben sein muss. Hier in der Schweiz sind wir relativ beweglich, gerade in den Bergen kann man gehen oder wandern wie man will, also Bewegung satt.
Trotzdem nehme ich Ihre Inputs sehr ernst und bin dabei eine Abhandlung übers Fasten zu schreiben. Als Fasten- und Sportarzt kann ich da gerne etwas dazu beitragen.
Bis dies allerdings veröffentlicht wird, können Sie zwischenzeitlich bei Dr. A. Michalsen „Mit Ernährung heilen“ nachlesen. Ein von mir sehr geschätzter Kollege, der sich über viele hundert Seiten über das Thema äussert.

Nochmals vielen Dank für Ihre Kritik ich verbleibe mit qube-istischen Grüssen Dr. med. Schulze M.Sc.

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„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner