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Essen als Medizin: Heilkräfte der Natur

Essen als Medizin
Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am Oktober 15, 2020 in Ernährung

Essen als Medizin: Heilkräfte der Natur

«Lass Nahrung dein Heilmittel und Heilmittel deine Nahrung sein. », empfahl schon Hippokrates. Als berühmtester Arzt der Antike wusste er definitiv, wovon er sprach. Eine gesunde Ernährung ist die Basis für unser Wohlbefinden. Und noch viel mehr: Heilende Lebensmittel können zur Krankheitsprävention und -bekämpfung dienen.

Fakt ist: Es ist gegen fast alles ein Kraut, Gemüse oder Obst gewachsen. Zu welchen meist stark unterschätzten Lebensmitteln Sie bei Ihrem nächsten Einkauf unbedingt greifen sollten, lesen Sie im Folgenden. 

Kein Geheimnis: Falsches Essen macht krank

Wir sind umgeben von sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzleiden und Übergewicht. Auch Hautprobleme sowie Magen-Darm-Erkrankungen sind im Vormarsch. Sehr oft ist es ein lang gepflegter, suboptimaler Lebensstil, der uns krank macht. Richtiges Essen als Medizin gegen Zivilisationskrankheiten wirkt nachweisbar.

Fakt ist: Viele Menschen nehmen tendenziell mehr Kalorien zu sich als sie benötigen. Versteckte Zucker finden sich so gut wie überall. Wir konsumieren zu viel Fleisch und salzen gerne einmal mehr nach. All diese Faktoren schaden uns und machen uns auf lange Sicht krank. Zudem machen sie uns dick.

Greifen wir aber zu den richtigen Lebensmitteln, geschieht genau das Gegenteil: Wir werden fitter, gesünder und schlanker. 

Essen als Medizin gegen Krebs

Die Wissenschaft hat dazu beigetragen, dass die gesundheitlichen Aspekte des Essens heute viel mehr Beachtung finden. So wurde deutlich, dass einige Lebensmittel vorbeugende, wie auch lindernde Wirkung auf bereits vorhandene Beschwerden haben. 

Eine gesunde Ernährung hilft unserem Körper bei der Erhaltung und Wiederherstellung seiner Gesundheit. Bestimmte Lebensmittel tragen dazu mehr bei als andere. Besonders in der Krebsforschung geraten bestimmte Nahrungsmittel immer weiter in das Zentrum der Interessen. 

Die Rede ist vor allem von anti-mutagenen Lebensmitteln. Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die reich an Anti-Mutagenen sind, die Krebserkrankungen kraftvoll die Stirn bieten. 

Japanische Wissenschaftler haben bewiesen, dass zahlreiche unserer unbehandelten Lebensmittel reich an Anti-Mutagenen sind.

Anti-mutagene Eigenschaften finden Sie zum Beispiel in:

  • Äpfeln
  • Ananas
  • Auberginen
  • Brokkoli
  • grünem Pfeffer
  • Schalotten
  • Ingwer
  • Kohl

Diese unterdrücken nachweisbar krebserregende Zellmutationen. Die heilende Kraft der Natur ist definitiv nicht zu unterschätzen. 

Essen als Medizin: 5 Lebensmittel, deren Wirkung Sie gezielt nutzen sollten

Doch nicht nur in der Krebsforschung, sondern auch bei ganz anderen Beschwerden dient Essen als Medizin. Viele Lebensmittel, die Sie in unseren Bio-Läden finden, werden stark unterschätzt. 

Essen als Medizin: Dies sind unsere Top 5

1. Tomaten

Der in den Tomaten enthaltene Farbstoff Lycopin ist nicht nur für die prächtige rote Farbe der Frucht verantwortlich, sondern wirkt zudem antioxidativ. So sorgen Tomaten für einen sehr guten Zellschutz. Tomatensaft und -mark sind sehr gut für unsere Haut und unsere Herzgesundheit. Und: Die kleinen roten Wunderwaffen bieten zusätzlich viel Vitamin C und E in ihrer Schale und dem Fruchtfleisch. 

2. Erdbeeren

Wussten Sie, dass in Erdbeeren mehr Vitamin C steckt als in Zitronen?

Stark unterschätzt können die beliebten Beeren in Wirklichkeit so einiges. Erdbeeren mindern oxidativen Stress nach Sonnenbädern, schützen vor Krebs und lindern Reizungen. Sie können sogar Arteriosklerose vorbeugen und Rheuma- sowie Gichtbeschwerden lindern. 

3. Bananen

Es gibt kaum einen zuverlässigeren Lieferanten für Magnesium und Kalium. 

Und genau diese beiden Mineralstoffe schützen unseren Körper vor unter anderem Herzmuskelstörungen und wirken wie eine Wunderwaffe gegen Migräne und Muskelkrämpfe. 

Auch in Sachen Abnehmen sind Bananen treue Begleiter. Mehr dazu lesen Sie hier. 

4. Spargel

Ganz gleich welche Farbe. Ob grün, weiss oder violett: Spargel liefert unserem Körper zahlreiche Vitamine (A, B1, B2, C und E), Phosphor, Magnesium, Kalium und Eisen. 

Diese Wunderwaffe der Natur beeinflusst die Nierentätigkeit äusserst positiv und unterstützt unseren Körper beim Entschlacken. Zudem enthält Spargel zahlreiche Ballaststoffe, die lange satt halten und der Verdauung gut tun. 

5. Papaya

Beim Thema Essen als Medizin darf Papaya nicht fehlen. Papaya hält unsere Muskeln und Knochen fit und stärkt unsere Abwehr. Zudem fördert die Frucht unsere Verdauung und kurbelt unsere Fettverbrennung an. 

Besonders bei Menschen, die abnehmen möchten, sollte Papaya auf der Einkaufsliste ganz weit oben stehen. 

Ist Essen als Medizin die Zukunft?

Werden in Zukunft nur noch Einkaufslisten ergänzt, statt Rezepte ausgestellt? Zugegeben, dieses futuristische Szenario ist etwas extrem gedacht. Aber: Eine Ernährungsumstellung und entsprechende Empfehlungen finden bereits als ernstzunehmende Ergänzung der Schulmedizin immer mehr Beachtung. 

Im Grunde bedeutet das nichts anders als alte Denkweisen, die sich schon vor Jahrhunderten bewährt haben, wieder aufzugreifen. Nahrung ist Medikament als auch Gift. Dem müssen wir uns täglich bewusst sein. 

Herzliche Grüsse

Ihr

Dr. Frank S. 

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„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner