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Unsicherheit und Angst essen Seele auf.

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Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am April 10, 2020 in Entgiften Entsäuern Ernährung

Unsicherheit und Angst essen Seele auf.

Die verständliche Unsicherheit der Menschen erzeugen Angst und die essen Seele auf. Reicht die eigene Immunabwehr aus, übersteht man die Krise und überhaupt wie soll es weitergehen?

Warum hängen wir in der Schweiz so an den Nachrichten, die Unsicherheit in uns erzeugen?

Ob Nachrichten im Fernsehen, Radio auf dem Handy oder in den Printmedien, wir können uns einfach nicht davon lösen. Als ob wir einen Hang zum Negativen hätten, eine Lust auf Bilder von Intensivstationen oder Särgen. Früher nannte man das «Sensationslust», heute gibt es dafür einen moderneren Begriff. Im Informationszeitalter ist dies gängige Praxis und ganz normal.
Obwohl wir um die Unsicherheit verstärkende Wirkung von Nachrichten und Dauerbeschallung wissen, schaffen wir es nicht, uns durch aktives Tun abzuschotten. Es ist die Freiheit des mündigen Bürgers abzuschalten oder weiter zu schauen oder zu hören.

Während ich hier schreibe, kommen die neuesten Zahlen der am COVID-19 Gestorbenen in Spanien hereingeschneit. Ja, es klingt furchtbar, wenn ich mir über 900 Tote in deren Särgen vorstelle, aber das ist doch nur ein winziger Ausschnitt unserer Realität.
Übrigens, den Traum, dass man mal an Altersschwäche, aber dafür ganz vital, geistig präsent und auch immer sportlich aktiv, ganz plötzlich aus dem Leben scheidet, ist ein Mythos. Ein verschwindend kleiner Prozentsatz stirbt so elegant. Sterben ist Teil unseres Daseins und gestorben wird an allem Möglichen und das ist meist nicht lässig.
Die Bilder der Nachrichten landen in unserem Wohnzimmer, wir lassen zu, dass auch dort, wo wir uns normalerweise entspannen, das Elend aus einem winzigen Ausschnitt der Realität Zutritt bekommt. Die Folge sind Unsicherheit und Angst und die essen Seele auf.
Wir lassen zu, dass sich unsere Stimmung durch diese Nachrichten in Unsicherheit wechselt, wir opfern das Vertrauen in uns selbst der «Allmacht» eines Virus, Angst essen Seele auf.
Das kann nicht sein, wo doch die aktuellen Massnahmen des BAG Schweiz auch der fehlenden Erfahrung mit Viren entspringen. Niemand hat damit wirklich Erfahrung, wo soll man ansetzen, mit Immunstärkung durch immunstärkende Lebensmittel schon mal beginnen, oder lieber auf einen Impfstoff wie gegen die Grippe warten.

Wie ist meine Sicht als Ganzheits- und Ernährungsmediziner?

Ein von mir sehr geschätzter Professor sagte einmal zu mir, die Rechnung kommt im Restaurant immer nach dem Essen.
Wir haben Jahrzehnte ungehemmt für alle möglichen banalen bakteriellen und viralen Infektionen Antibiotika geschluckt. Das Resultat ist die immer weiter sinkende Diversität der Haut und Schleimhaut besiedelnden Bakterienstämme.

Laut Forschern eigentlich ein Desaster, denn sie sind Teil unseres Immunsystems und bilden das Gleichgewicht in und auf uns.
Ein Gleichgewicht zwischen Bakterien, Viren und Pilzen auf unseren Schleimhäuten der Organe (Darm, Lunge, Mund-Rachenraum, Vagina…) und auf unserer Haut.
Sie sind Teil unseres Körper-Immunsystems und werden es stärken.

Ich frage mich, wie ist die Ernährungs- und Bewegungssituation in den am meisten betroffenen Ländern, welche Entwicklung des Körpergewichts wurde in der Bevölkerung wurde registriert…? Die durchschnittliche Zunahme des Körpergewichts in den Mittelmehrländern ist dramatisch und wirkt sich auch psychosomatisch also Unsicherheit verstärkend aus. Dies sind für mich Zeichen, die in eine bestimmte und wissenschaftlich bestätigte Richtung zeigen, weg von dem von Hilflosigkeit zeugenden Versprühung von Desinfektionsmitteln. Der Gefühlszustand, Angst essen Seele auf, ist kein guter Ratgeber. Wir sollten an der Stärkung unseres Selbstbewusstseins arbeiten, das wäre der erste Schritt zur Immunstärkung, ein stabiles inneres Gleichgewicht.

Wir bezahlen auch die Rechnung für den ungehemmten Einsatz von Herbiziden/Pestiziden, mineralischen Düngern und für die aus der Massen-tierhaltung stammenden Abfälle der industrialisierten Landwirtschaft. Die Grundwasserbelastung nimmt zu und der Preis für unser wichtigstes Lebensmittel, das Trinkwasser, steigt und steigt.

Elemente, wie z.B. Schwermetalle, die auf den Feldern liegen und wir mit dem Grundwasser aufnehmen, belasten unser Immunsystem und reduzieren dessen Kapazität. Arsen aus dem Glyphosat, findet sich in fast allen bisher von mir untersuchten Urinproben.

Die Krise, die wir in den Nachrichten sehen, sollte zu einem Überdenken unserer Lebensweise führen. Hier gibt es keine einfachen Antworten, die unser Gefühl der Unsicherheit beruhigen würden. Und trotzdem gibt es immer wieder Hoffnung und Grund zur Freude.

Aber es gibt doch trotz aller Nachrichten eine positiv konstruktive Aussicht?

Veränderungen in unserem Leben sind immer möglich. Versuchen wir unseren Körper und unsere Psyche (Seele, Geist) gesund zu halten oder Gesundheit zu stärken. Wir können etwas tun gegen Angst essen Seele auf und unsere Unsicherheit.

Nach meiner Erfahrung gibt es die besten Möglichkeiten auf den Daseins-Ebenen FOOD MOVE. Das heisst:

Veränderung unserer Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten. 

Hier liegen Ihre Ressourcen und Potenziale zu einer allumfassenden Widerstandskraft und auch zu einer guten psychosomatischen (seelisch/körperlichen) Gesundheit.

Folgende Ernährungshinweise empfehle ich Ihnen in der Corona Zeit:

  1. Essen Sie pro Woche mindesten 20-30 verschiedene Obst- und Gemüsesorten
    (mehr Gemüse als Obst, denn da ist wieder das Fruktose-Problem)
    Das Verhältnis sollte 3 : 1 sein.

coulorbox.geo.de

Das richtige Verhältnis ist entscheidend, versuchen Sie dies unbedingt einzuhalten.

  1. Essen Sie möglichst kein rotes und wenn möglich kein Fleisch von Säugetieren. (Hier gibt es meist Unverträglichkeiten, die vom Immunsystem mit Entzündungsreaktion beantwortet werden müssen, das nimmt dem Immunsystem Kraft). Huhn und Eier hingegen können Sie essen.
  2. Versuchen Sie doch mehrmals pro Woche «Meeresfrüchte», z.B. fette Fische wie Lachs… zu essen. Dies aber nur, wenn keine Allergie auf diese besteht.
  3. Versuchen Sie doch Mehlprodukte auf ein Minimum zu reduzieren, denn viele Menschen haben Glutenunverträglichkeiten, ohne es zu wissen. Bei hohem Verzehr von Mehlprodukten würde dies Entzündungen generieren.
  4. Versuchen Sie auch Milch und Produkte, Zucker und Süssigkeiten, sowie Alkohol zu reduzieren. Auch mit diesen Lebensmitteln entstehen häufig Entzündungen.
  5. Stehen Sie alle 30 Minuten vom Schreibtisch auf und machen Sie z.B. Liegestütze, Situps, Kniebeuge oder Hanteltraining. Dies aktiviert Ihr Immunsystem.
  6. Versuchen Sie täglich 30 Minuten Sport zu treiben mit einem Puls von maximal 110/min., kommen Sie bitte ins Schwitzen, Sport aktiviert das Immunsystem.
  7. Machen Sie ausgedehnte Spaziergänge im Wald und atmen dabei die mit besonderen Stoffen der Bäume geschwängerte Luft tief ein.
  8. Pflegen Sie unbedingt Ihre sozialen Beziehungen zu Ihren Lieben und zu den Freunden. Das Eingebettet sein in das emotional getragene Umfeld stärkt das Immunsystem.
  9. Beginnen Sie nach dem Warm-Duschen unbedingt sich eiskalt abzuduschen.
    Nehmen Sie unter Umständen Kaltwasser-Bäder. Ihr Immunsystem wird explodieren vor Freude. Siehe Kneipp.
  10. Nutzen Sie jede Gelegenheit und jeden Grund zu lachen. Sie stärken damit Ihr Immunsystem.

All die Empfehlungen sind durch wissenschaftliche Forschung belegt und werden Ihre Stärke und Zuversicht erhöhen.

Versuchen Sie zu fasten und reduzieren sie Kalorien, erhöhen sie die Zufuhr natürlicher pflanzlicher Nährstoffe:

Betreiben Sie das Medien-Fasten  

Aus Jahrzehnten langer Erfahrung werden Sie mit diesen Empfehlungen wirklich stark.

Geniessen Sie das wunderbare Wochenende,

mit gesunden und QUBE-istischen Grüssen

Ihr Dr. Frank S.

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„Hier schreibe ich spannende und aktuell relevante Beiträge. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner