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Warum ich das Wissen über Gesundheit hier teile

Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am November 2, 2018 in Entgiften Ernährung vital Aging

Warum ich das Wissen über Gesundheit hier teile

Letztens fragte mich jemand, warum ich so viel Wissen gratis einfach teile? Wie alles begann, was mich prägte, was ich lerne und lernte. Alles was ihr jetzt lest, motiviert mich jeden Tag, Menschen beim Gesundwerden und -bleiben zu helfen.

Nach mehr als 30 Jahren in der Ganzheits- und Schulmedizin habe ich doch einiges gelernt. Und meine landwirtschaftliche Ausbildung zuvor hat sehr viel zu meiner ganz speziellen Sicht der Dinge beigetragen. Die biologische Krebstherapie mit ihren vielen Methoden hat mich gelehrt, dass wir sorgsamer mit unserem Leben umgehen müssen. Nicht die Therapie ist hier anzustreben, sondern das gesunde, ausgeglichene Leben davor. Bewusst vermeide ich den Begriff Prävention.

In der Natur und vom Menschen habe ich lernen dürfen, dass alle biologischen Systeme auf unserer Erde von Beginn an mit einem Selbstregulations-Code ausgestattet sind. Bislang ist mir kein biologisches System, weder in Flora noch in der Fauna, bekannt, welches auf Selbstzerstörung programmiert wäre. Die Selbstregulationskräfte sind immer auf den Selbsterhalt der Spezies ausgerichtet.

Für mich bedeutete das, dass in meiner therapeutischen Arbeit die Potenziale der genetisch determinierten Selbstheilungskräfte dazu genutzt werden sollen, sie zur Entfaltung zu bringen. Alles steckt in uns, da war die Schöpfung/Evolution perfekt handelnd. Also nochmal: Wir haben alle genetische Codes zur Selbstregulation/Selbstheilung in uns. Wir müssen sie nur nutzen.

 

Welches Konzept ergab sich daraus?

Auf den 4 Ebenen BODY MIND FOOD MOVE sollten wir vorhandene Potenziale erkennen und ihnen zum Blühen verhelfen. Wenn wir jedwede Erscheinung, z.B. Krankheit bei uns Menschen, mit diesem Konzept betrachten, verändert sich plötzlich vieles. Uns interessieren weniger die Details einer Krankheit, sondern vielmehr mit welchen in uns liegenden Möglichkeiten/Potenzialen wir zu einer Selbstregulation/Selbstheilung beitragen können.

Das Ganze hat bei mir begonnen, als ich die Salutogenese nach Antonovsky und dessen Definition des Begriffes Krankheit studierte. Er sagt, in wenigen Worten zusammengefasst, dass wir beides in uns haben – Gesundheit und Krankheit. Was überwiegt, hängt im Wesentlichen davon ab, in welchem Gleichgewicht wir uns befinden. Jetzt kommt es: In welcher psychischen Verfassung wir leben. Man kann sagen, dass das Leben schwer ist, und dass es einem immer nur Steine vor die Füsse wirft an denen man schwer zu tragen hat. Oder man benutzt die Steine für den Bau des Lebensfundamentes und läuft darauf.

Auch biologische Systeme wie der Mensch und die Natur suchen immer wieder den Ausgleich in den Gegensätzen wie Tag und Nacht, kalt und warm, schwarz und weiss … Jedes «Ding» und jede Situation hat immer zwei Seiten, die sich gegenseitig beeinflussen und nähren. Auch das biologische System «Mensch» sucht ständig ein «zu viel» von einer Seite auszugleichen. Womit wieder alles in die vorgesehene Balance gebracht wird.

 

Die Natur und der Mensch suchen den Ausgleich. Foto Boris Baldinger, danke.

 

Worin besteht jetzt die Kunst des Selbst-Heil-Werdens oder Seins?

Die eigenen Potenziale und Ressourcen zu erkennen und zu identifizieren, bedarf einer gewissen Selbstwahrnehmungsfähigkeit. Diese muss trainiert werden. In den vielen Therapiestunden, die ich gegeben habe, wurde genau das geübt. Schon in den 90er Jahren wollte ich meinen Fokus nicht mehr auf die Pathologien richten, sondern auf die vorhandenen Potenziale der Person. Ich weiss, dass es nicht so leicht fällt, sind wir doch ziemlich verneinend aufgestellt. Dieses «Ja, aber…» ist leider sehr verbreitet. Gerne möchte man die schwierigen Dinge im Aussen suchen oder von anderen gelöst haben. Doch die Lösungen sind in uns selbst zu finden. Erkenntnis ist Licht, welches uns Energie zum Leben gibt. Das kenne ich auch von mir. Ich muss auch immer wieder in einer Situation meinen «point of view» verändern, um neue Lösungsmöglichkeiten erkennen zu können.

Ich habe in Griechenland, Italien und Südafrika gelebt und gearbeitet. Dort habe ich sehen können, dass in dem einen Land die positive Einstellung zum Leben stärker vertreten war als in dem anderen. Wenn dann aber das Leben plötzlich durch Krisen herausfordernd wurde, veränderte sich häufig auch die «Sonnenscheineinstellung» in das «Ja, aber …»-Denken und Fühlen.

Denken und neu Betrachten wird in unruhigen Zeiten angeregt, hingegen im ruhigen Fahrwasser des Lebens eher weniger. Das heisst, Verwerfungen oder gar Krisen regen unsere Kreativität an und lassen uns die positive Sicht in einer stattfindenden Krise eröffnen.

 

Was könnte das Rezept sein?

Jeden Morgen den Tag mit der Wahrnehmung der Fülle des Daseins beginnen. Leicht gesagt, denn es ist möglich, wenn man es konsequent trainiert. Auch wenn es mir schlecht geht, kann ich an jeder Situation etwas Positives finden. Meine Frau ist darin Meisterin, und ich bin immer sehr beeindruckt von ihrer Sicht der Dinge, lerne immer wieder sehr viel von ihr.

Sich «Gutes tun» heisst nicht nur chillen, sondern eben auch fordern im Bereich der eigenen Ressourcen und individuellen Möglichkeiten. Die sollte man kennen, manchmal unterschätzt man sich und dann wieder neigt man zum Selbst-Überschätzen. Ich kenne das auch gut.

 

Das Zusammenspiel der 4 Daseinseben unseres Lebens
BODY – MIND – FOOD – MOVE

Was ich auch gelernt habe, ist Entfaltung von Selbstregulation auf all den o.g. Ebenen, über den einfachsten Trick, den es gibt, anzuschubsen. Und das funktioniert über die Ernährung und Bewegung, also FOOD und MOVE.

Seit vielen tausend Jahren nutzen wir das Fasten zur Stimulation von geistig seelischen Prozessen, von Heilprozessen, von Reinigungsprozessen und vielem mehr. Inzwischen hat man viele teure Studien gemacht, um dieses Erfahrungswissen zu bestätigen. Und da ist man auf ganz wilde Ergebnisse gestossen. Fasten, also Kalorienrestriktion, verlängert das Leben und puscht Selbstheilungskräfte, z.B. indem es gesunde Darmbakterienstämme wachsen lässt, damit das Immunsystem in Höchstform bringt und Zellneubildung und Entgiftung anregt, indem es ein gesundes Säure-Basen Gleichgewicht erzeugt. Der Einfluss dieser veränderten Körperprozesse auf unseren MIND-Set ist in diese Richtung genauso wirksam wie in umgekehrter Richtung. Also BODY beeinflusst MIND und andersrum. Wie wir wissen, wirkt sich Begeisterung und Lebensfreude äusserst positiv auf die Zell- und Organfunktionen aus.

All diese Prozesse, die über diesen Weg Selbstheilung anregen, sind nun auch wissenschaftlich untermauert und entsprechen meinem Konzept.

 

Warum schreibe ich so viel und gerne darüber?

Ganz einfach: Komplexe Zusammenhänge einfach zu erklären, um euch zu einem besseren Verständnis für eure Körperfunktionen zu ermöglichen, ist mir Wunsch und Freude. Wenn mehr Menschen besser über sich, über die Natur und über deren Zusammenhänge wissen, werden sie für all das Sorge tragen. Sie werden sich und das, was sie umgibt, pflegen und ihr Wissen an ihre Kinder und Kindeskinder weitergeben. Dieses Verhalten wird sich dann im Bewusstsein verankert haben.

Damit würden Menschen unseren Planeten, wie sich selbst, weniger «malträtieren». Sie werden eher pfleglich mit sich und der Umwelt und anderen Menschen umgehen. Unser Wissen über eine gesunde Lebensweise wächst täglich, unser Wille ist vielleicht stark, aber das Fleisch …

«Aufgewacht und Geld gemacht» kann nicht die einzige Weisheit sein. «Aufgewacht und was für sich gemacht» könnte sich als wesentlich nachhaltiger erweisen.

Was euch bewegt, wenn ihr das lest, würde mich wirklich interessieren. Über einen Kommentar meiner Leser würde ich mich sehr freuen.

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„Auf dieser Seite habe ich spannende und aktuell relevante Beiträge gestellt. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner

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