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Entgiften: Die Rolle vom Detoxen beim Abnehmen

Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am Oktober 8, 2018 in Entgiften

Entgiften: Die Rolle vom Detoxen beim Abnehmen

Wie wir wissen – und hier auch immer wieder geschrieben wird – ist die Stoffwechsel-Funktion unseres Körpers bei z.B. Giftbelastungen nicht optimal. Wenn ich das mit unseren Autos vergleiche, hat der Motor keine optimale Leistung, wenn nur altes Motorenöl verwendet wird. Das Öl wirkt in diesem Fall leistungsmindernd. Eigentlich mag ich mechanische Vergleiche nicht sehr, trotzdem passt es hier sehr gut.

Ein ausgeglichener Säure-/Basen-Haushalt ist die Grundvoraussetzung für ein optimales körpereigenes Entgiften. Ist unser Körper stark säurelastig – z.B. im Bindegewebe – ist die Entgiftungsfunktion entweder geschwächt oder sogar blockiert. Säurelast entsteht häufig unter Stressbelastung wenn Cortisol und Adrenalin in das Bindegewebe strömt. Alles wird ein bisschen sauer und in der Funktion blockiert.

Das passiert aber auch ohne Stress durch eine säurebildende Ernährung. Die Säurelast des Bindegewebes blockiert oder reduziert die Ausleitung der Stoffwechselabfallprodukte und Gifte aus den Organzellen. Das Bindegewebe ist die Transitstrecke zwischen Organzellen und den ableitenden Blut- und Lymphgefässen. Entgiften (detoxen) ist angesagt.


Wie machen sich solche Entgiftungs-«Blockaden» bemerkbar?

Sodbrennen und was Sie dagegen tun können

Sodbrennen ist der Ausdruck von fehlender Basenkapazität durch pflanzliche Kost und natürlich auch ein Zeichen von fehlender Regulation im Bereich Entgiftung.

Wichtig: Stress, Kaffee, Nikotin und tierische Produkte inkl. Milch-Produkte absetzen.

  • Heilerde, Gesteinsmehle (z.B. Clinoptilolith), bei heftigen Beschwerden Basenpulver 3 x täglich 1 TL in Wasser aufgelöst trinken
  • Bei der Ernährung mehr auf Pflanzenkost (gedünstetes Gemüse, Obst, usw.) setzen
  • Zuckerkonsum stark reduzieren
  • Gallefluss anregen mit z.B. Taraxacum comp. Tropfen, nur 3 x täglich 5 Tropfen in ein Glas Wasser und einige Minuten im Mund lassen. Klingt nach wenig, ist aber hochwirksam
  • Mehr bewegen, 1 x täglich 20-40 Minuten straff spazieren gehen


Verstopfung und Blähbauch und was Sie dagegen tun können

Auch hier geht es ums Detoxen oder Entgiften. Der Darm ist so stark mit Säure und Gift belastet, dass eine normale Darmbewegung nicht mehr stattfindet. Auch ein fehlender Gallefluss kann die Bewegungslust des Darmes reduzieren und die Gleitfähigkeit des Stuhles verringern.

Wichtig: Stress, Kaffee, Nikotin und tierische Nahrungsmittel inkl. Milch- und Produkte stark reduzieren.

  • Heilerde, Gesteinsmehle und z.B. biologisches Flohsamenschalenpulver können entgiftend helfen. Alle drei sind mit reichlich Wasser einzunehmen. Sie haben die Eigenschaft, Gifte und Säuren im Darm «aufzusaugen». Danach gehts Richtung Ausgang. Damit ist eine wichtige Arbeit, das Detoxen,  schon erledigt.
  • Ein verstärkter Gallefluss wird helfen, die Gasbildner zu reduzieren. Die Erfahrung zeigt, dass erst nach ca. 3-4 Wochen der Anwendung mit Gesteinsmehlen oder Erden der Gallefluss stimuliert werden sollte, ausser es treten weitere Verstopfungen auf. Dann natürlich eher.
  • Das Darmmilieu muss verbessert werden. Dies geschieht am besten mit Produkten, die mit Milchsäure vergoren sind, wie dem Swiss-QUBE Booster. Der wirkt stark Milieu verbessernd. Wichtig ist, dass gesunde Darmbakterien heranwachsen können, um ein optimales Detoxen zu garantieren.

Man kann sich leicht vorstellen, dass mit dem Leistungsverlust des Darmes durch Gift- oder Säurelast der Stoffwechsel fast schon einschläft. Was heisst hier Stoffwechsel? Nun, rein kommt Nahrung mit Nährstoffen. Diese werden über den Darm aufgenommen und in den Zellen zu Energie umgewandelt. Der «Abfall» wiederum wird über Darm, Nieren und Haut ausgeschieden. Ist der Darm mit Giftbelastung belegt und in der Folge mit Entzündungen, leiden wir unter Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Leistungsverlust. Das sind deutliche Zeichen einer reduzierten Entgiftung, meist in Kombination mit einer Säurelast. Der Darm wird durchlässig.

Leaky Gut Syndrome

Quelle: Swisselan devices AG


80% der Menschen mit entzündetem Darm

In Holland hat man eine grosse Anzahl von Stuhlproben untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass 80% der Menschen eine durchlässige Darmschleimhaut (leaky gut syndrom) hatten. Diese war von den Betroffenen unbemerkt entzündet. Das macht müde und lustlos.

Der Körper hat jedoch gewisse Kompensationsmechanismen.


Sie wollen, können aber nicht abnehmen? 
Ursachen und Lösungen

Wir versuchen mit allen Mitteln abzunehmen, doch es geht nicht. Was können die Ursachen sein?

  • Säuren und «Gifte» aus den Stoffwechselprozessen im Bindegewebe aller Organe, besonders die im Darm abgelagerten
  • Toxische Stoffe in der Zelle, z.B. Schwermetalle, Herbizide/Pestizide, Stoffwechselabbauprodukte
  • Dadurch ist die Funktion von Leber und Darm eingeschränkt
  • Dies führt zu weiteren Belastungen

Eine gewisse Zeit kann unser Körper das kompensieren. Irgendwann sind diese Mechanismen erschöpft. Den wichtigsten Kompensationsmechanismus fühlen wir in Form von Hüftgold- und Bauch-Wachstum. Unser Körper legt Reserven an. Diese sind Zeichen von Krankheit. Das ist eine ganz normale Reaktion. Vorher oder gleichzeitig lässt «er» uns aber noch leiden.

Der Körper meldet sich mit:

  • Schmerzen in den Gelenken, weil die Harnsäure ansteigt
  • Schmerzen in allen Muskeln schon bei leichtester Berührung, weil die Säurelast so hoch ist und wir dadurch einfach schmerzempfindlicher werden
  • Wir sind reizbarer, stressempfindlicher und oft mies drauf
  • Später gehen die Haare aus und wir bekommen plötzlich Falten
  • Die Haut ist reizbarer und entwickelt Unreinheiten
  • Der Hüft- und Bauchumfang wächst


Wie kommen Sie aus diesem Teufelskreis wieder raus?

Wenn alles blockiert ist, muss man es eben wieder in Schwung bringen. Klingt einfach, ist es eigentlich auch. Der eine oder andere von euch könnte jetzt sagen:

«Ich habe schon alles probiert und … bin frustriert».

«G’scheit daher reden kann ich auch».

Ihr habt alle recht. Vielleicht wart ihr auch nicht konsequent genug oder hattet niemanden, der euch unterstützt, motiviert oder berät. Keinen, der euch ein bisschen an die Hand nimmt. Häufig hören wir genau das.


Zum Abnehmen Detoxen oder Entgiften

Zusammenfassend kann ich sechs Schritte beschreiben, die euch helfen werden:

  1. Wir müssen heute regelmässig detoxen (entgiften), weil wir über Nahrung, Umwelt und Zahnmaterialien einige Gifte in unseren Körper aufnehmen.
  2. Unsere heutige Ernährung enthält nicht nur Gifte, sondern trägt zu einer Säurelast in unserem Körper bei (zu viele tierische Eiweisse). Ausserdem bewegen wir uns zu wenig.
  3. Beides zusammen – Säurelast und Umweltgifte – reduziert oder blockiert die Stoffwechselaktivität in unserem Körper. Damit wird auch die Fettverbrennungsaktivität reduziert.
  4. Das Detoxen (Entgiften) sollte immer in den grössten Organen wie dem Darm (ca. 450 m2 Oberfläche) und der Leber (schwerstes Organ im Körper) beginnen.
  5. Unsere Darmbakterien sollten durch Detoxen wieder in eine gesunde Zusammensetzung rückgeführt werden. Dies wirkt sich u. a. positiv auf die Entgiftungsleistung und die Nährstoffaufnahmefähigkeit im Darm aus. Ausserdem produzieren die Darmbakterien dann mehr Vitamin B12 und Buttersäure zum Schutz der Darmschleimhaut.
  6. Ohne ein allgemeines Entgiften (Detoxen) unserer Organe, wie Leber, Darm, Niere, Bindegewebe und die Haut, ist eine Gewichtsreduktion nur sehr schwer oder gar nicht möglich.


Mein Vorschlag für ein Entgiftungs-Programm

  1. Ein 3-Phasen-Programm (wie z.B. das von Swiss-QUBE) hilft, die Nahrungsmenge und Kalorien bei gleichzeitig vollwertiger Nährstoffsättigung zu reduzierten.
  2. Parallel dazu sollten Sie sich vor allem mehr bewegen. Bewegung hilft dem Körper Säuren und «Gifte» besser auszuscheiden.
  3. Zusätzlich zu 1. und 2. hat sich ein Gallefluss fördernden Mitteln (Taraxacum comp.) und mineralische Salze, wie Heilerde oder Toxaprevent, als sehr hilfreich erwiesen. Eine sehr gute Methode zur Darmentgiftung stellt auch die Einnahme von Bio Chlorella-Algen und/oder von Bio Flohsamenschalen Kapseln mit jeweils reichlich Wasser dar.
  4. Wasser trinken, je nach Körpergrösse 1,5 -2,5 Liter täglich. Wenn jemand 1,50 m gross ist und 48 kg wiegt, sind 2,5 Liter Wasser zuviel. Das wäre nicht wirklich gesund. Alle Personen ab 68 kg und 1,68 m können ohne Probleme 2,5 Liter Wasser trinken.Zwei Sachen gibt es dabei zu beachten:
  • Das Wasser sollte nicht zu kalt sein. Zimmertemperatur oder leicht darunter ist energetisch sehr gut. Muss das Wasser vom Körper auf Körpertemperatur erwärmt werden, kostet uns das sehr viel Energie.
  • Ausserdem empfehle ich eher mineralarmes als leichtes Wasser. Zudem sollte es möglichst eine hexagonale Anordnung der Wassermoleküle haben. Leichtes Wasser gibt z.B. Lauretana. Das kann man dann mit einem Wirbler hexagonal trimmen.

 

Hexagonales Wasser unterstützt das Entgiften

 

Nach dem Entgiften ist es so einfach abzunehmen. Es bringt so viel Leichtigkeit in unser Leben. Einfach genial, wenn das Hüftgold dahin schmilzt.

Gebt nicht auf! Startet nochmals einen neuen Anfang. Ich wünsche euch viel Erfolg dabei.

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„Auf dieser Seite habe ich spannende und aktuell relevante Beiträge gestellt. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner

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