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Darmgesundheit: Wie Entgiftung helfen kann

Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am September 21, 2018 in Entgiften

Darmgesundheit: Wie Entgiftung helfen kann

Entgiftung: Was ist oxidativer Stress und wie kann ich ihn reduzieren?

Der sogenannte oxidative Stress wird ausgelöst, wenn «freie Radikale» auf Zellebene vorhanden sind. Diesen freien Radikalen mangelt es an einem Elektron. Sie suchen es bei anderen Elementen. Es folgt eine Oxidation (z.B. wie Rosten von Stahl).

Wer möchte schon gerne rosten? Bei uns Menschen heisst das altern, denn die Zellneubildung wird dadurch reduziert. Die Altersforschung hat herausgefunden, dass altern durch die Intensität des oxidativen Stresses gesteuert wird. Je mehr oxidativer Stress vorhanden ist, desto schneller altert man. Nun gibt es die «Radikalfänger» wie Vitamin A, C, E und die Mikronährstoffe Zink und Selen. Wenn die ausreichend zur Verfügung stehen, ist der oxidative Stress niedrig, was also logisch von unserer Ernährung abhängt.

Unbemerkte chronische Entzündungen im Darm

Es gibt sehr viele Ursachen für einen entzündeten Darm. Die Wesentlichen heutzutage sind

  • Schwermetallbelastungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • regelmässige Medikamenten-Anwendung
  • chronische Verstopfung usw.

Auch hier können eine Ernährungsumstellung in Richtung pflanzliche Kost, sicher auch eine Darmentgiftung, Stuhlgang-Training und so weiter sehr gut helfen.

Viele Jahre konnten wir Ärzte uns nicht vorstellen, dass fast alle chronischen Entzündungen in Gelenken, Muskeln und im Bindegewebe eigentlich von Entzündungen im Darm «befeuert» werden. Erst die vielen Jahre der Stuhlanalysen unserer Patienten und der enorme Forschungsaufwand der letzten Jahre haben uns dieses neue Wissen beschert. Auch wenn wir es immer vermutet hatten.

Bei vielen Menschen finden sich in den speziellen Stuhlanalysen chronische Entzündungen an der Darmschleimhaut. In der Folge hat sich eine durchlässige Darmschleimhaut recht weit verbreitet in unseren Breitengraden. Dies ist deshalb fatal, weil Gifte, die eigentlich mit dem Stuhl ausgeschieden werden sollten, nun einfach in die Blut- und Lymphbahn gelangen. Das Phänomen nennt sich auch «Selbstvergiftung» (Autointoxikation).

Viele rheumatische Erkrankungen gehen von chronischen Entzündungen im Darm aus. Es sind die stillen Entzündungen (silent inflammation) im Darm, die womöglich auch bei der Entstehung weiterer Erkrankungen beteiligt sind. Entzündungs-Eiweisse, die dabei entstehen, werden im gesamten Organismus verteilt. Rheumatische Erkrankungen oder neurodegenerative Erkrankungen wie MS scheinen durch die Entzündungsproteine vom Darm ausgehend mit unterhalten oder ausgelöst zu werden. Der Darm mit 450 – 500 Quadratmeter Oberfläche und bis zu 85% des Immunsystems hat einen gewichtigen Einfluss auf unsere Gesundheit. Natürlich leiten sich daraus auch Ursachen für ein schlechtes Gewichtsmanagement bei Betroffenen ab.

Auswirkung des Darms auf die Gesundheit

antjeroessler.de

Die Grafik von Antje Rössler zeigt die Auswirkung des Darms auf die Gesundheit.

Wie kann ich die Entzündungen im Darm reduzieren?

Hier gilt das Motto «Darm gesund, Mensch gesund». So zählt der Darm zu den wichtigsten Entgiftungsorganen in unserem Körper und ist gleichzeitig das wichtigste Organ im Immunsystem. Entzündungen dort zu reduzieren ist damit sehr wichtig.

Klar, es ist immer wieder die gleiche Geschichte: Wenn wir unserem Darm kalorienreduzierte und an Nährstoffen reiche Nahrung anbieten, wird er automatisch entgiften. Erst recht, wenn die Nahrungsmenge ebenfalls reduziert wird. Natürlich können wir mit verschiedenen Entgiftungsvarianten, wie Bio Aloe Vera, Bio Flohsamenschalen Kapseln, Chlorella Algen, faserreichem Quellmittel und vielem mehr die Entgiftung des Darmes und damit die Gesundung forcieren. Ein weiteres Ergebnis daraus wird zudem der beschleunigte Stoffwechsel sein. Wenn wir dies mit einer Kostumstellung und mehr Bewegung kombinieren, wird die Fettverbrennung sich auch noch steigern.

Welche Nährstoffe braucht die Leber bei der Entgiftung?

Unsere Leber gehört zu den wichtigsten Entgiftungsorganen. Sie transformiert in 2 Phasen Gifte in eine wasser- oder fettlösliche organisch-chemische Verbindung. Damit sind sie entweder über die Nieren oder die Galle ausleitbar.

 

(Bildquelle Leber: Wikimedia.org / Liver; CC Lizenz)

Alle notwendigen Nährstoffe können wir über hochwertige Nahrung zu sich nehmen. Alle bitter schmeckenden Gemüse fördern den Gallefluss und leiten damit die Gifte aus der Leber. Die Leber braucht all die in der Grafik gezeigten Nährstoffe.

Phase 1

z.B die B-Vitamine, aber auch die Vitamine A und D

Phase 2

Günstig wirken z.B. Curcuma, Ingwer, Knoblauch, Zitronensaft, rote Beete, alle bitter schmeckenden Gemüse und Salate. Ausserdem sind Kokosöl, Olivenöl und Leinöl beispielsweise sehr gute Lieferanten von Fettsäuren und Vitamin E. Natürlich findet man in Apotheken und Drogerien viele Produkte, die genau auf die Leberentgiftung ausgerichtet sind. Eine gute und gesunde Ernährung (kalorienreduziert) mit allen Nährstoffen, abwechslungsreich mit Frischkost, entgiftet die Leber nachhaltig und natürlich.

Und dann sind da noch die sogenannten Antioxidantien, die den oxidativen Stress der Leberzellen reduzieren. Die wichtigsten sind das Vitamin C, das Vitamin A, Zink und Selen. Die zusätzlich aufgeführten Elemente sind natürlich auch «Fänger der freien Radikale».

Die Aminosäuren, die in der Grafik dargestellt sind, braucht die Leber in der Phase 2 der Entgiftung unbedingt. Natürlich werden sie auch für die Synthes der körpereigenen Eiweisse gebraucht, die der Körper z.B. zum Muskelaufbau benötigt.

Unsere Leber ist eines der wichtigsten Entgiftungsorgane, neben der Nieren, dem Darm, dem Bindegewebe und der Haut. Ein einfacher Weg, die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit zu unterstützen, funktioniert über den Gallefluss, der verstärkt werden sollte. Das können wir mit einem Esslöffel Öl am Morgen auf nüchternen Magen erreichen, aber eben auch mit Tropfen, die Bitterstoffe enthalten, wie die vom Löwenzahn, von der Artischocke usw.

An einer Challenge von 4 Wochen teilzunehmen, um zu Entgiften, damit auch zu entschlacken und gleichzeitig noch Gewicht zu verlieren, wird der Leber viel Freude bereiten und sie wirklich regenerieren lassen. Eine Alkohol-Pause gehört natürlich auch dazu.

Nach den Ferien und dem vielen Grillieren beim prächtigen Wetter ist es ganz wichtig, die Leber verschnaufen zu lassen. Auf gehts zum Hausputz!

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2 Kommentare
Marianne Diggelmann

September 28, 2018 @ 20:57

Antworten

Da ich in Fingergelenken Schmerzen habe, interessiert es mich sehr.

Dr. Frank Schulze

Oktober 2, 2018 @ 10:58

Antworten

Liebe Frau Diggelmann

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Schmerzen in den Fingern deuten auf eine Säurebelastung im Bindegewebe.
Unsere Anwender berichten, dass diese Beschwerden mit dem Ausgleich des Säure/Basen-Haushaltes verschwinden.
Gerade habe ich von einer langjährigen Freundin gehört, dass es auch bei ihren rheumatischen Beschwerden
lindernd wirkt.
Freundliche Grüsse
Dr. Frank Schulze

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Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner

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